Putin bleibt am Drücker: Rußland erweitert seine Anti-Terror-Allianz um den Libanon

2. Oktober 2015
Putin bleibt am Drücker: Rußland erweitert seine Anti-Terror-Allianz um den Libanon
International
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Moskau/Damaskus. Moskau behält in der Krisenregion im Nahen Osten weiterhin die Initiative. Nach den ersten russischen Luftangriffen gegen Stellungen des Islamischen Staates (IS) und anderer Terrorgruppen bastelt Rußland jetzt offenbar an einer Erweiterung seiner Allianz in der Region. Nun soll der Libanon mit ins Boot geholt werden.

Rußland will die Modernisierung der libanesischen Streitkräfte und Strafverfolgungsbehörden vorantreiben. Das sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch bei einer Sitzung der „Libanon Support Group“. „Wir geben den Menschen im Libanon eine bedingungslose Unterstützung im Widerstand gegen die terroristischen und extremistischen Gruppierungen wie den IS und Jabhat al-Nusra (…). Wir bestätigen die Bereitschaft, auch weiterhin das Kampfpotenzial der libanesischen Streitkräfte gegen den Terrorismus zu stärken (…). Vor kurzem haben wir ergänzende Vereinbarungen über die Lieferung von Spezialausrüstung in den Libanon unterzeichnet“, wird Lawrow von Medien zitiert.

Der russische Außenminister fügte hinzu, daß Rußland die Sorge der Libanesen um den wachsenden Einfluß der 1,5 Millionen syrischen „Flüchtlinge“ im Land teile. (mü)

Ein Kommentar

  1. A.S. sagt:

    Falls es den Russen wirklich gelingt, auch den Libanon auf seine Seite zu ziehen, welcher seit der französischen Kolonialherrschaft unter erheblichem „westlichen“ Einfluß steht, könnte man klar und unbestreitbar davon sprechen, daß Russland und seine Verbündeten auf dem Vormarsch ist und „der Westen“, also die VSA, ihre Verbündeten und Unterwürfigen, sich in der Defensive befinden.
    Das wäre eine der besten Nachrichten seit Jahrzehnten.
    Es wäre großartig, wenn die Russen und ihre Verbündeten Syrien von den fremden Agentenarmeen des sogenannten „IS“ usw. zügig befreien würden.
    Das würde die notwendige Rückführung der sogenannten „Flüchtlinge“ aus Deutschland und Europa, die von dort als Migrationswaffe in Bewegung gesetzt wurden, erheblich erleichtern.

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