Bundespolizei: Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Kosovo sorgen für Überlastung

12. Juni 2015
Bundespolizei: Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Kosovo sorgen für Überlastung
National
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Berlin. Der Bundespolizei droht angesichts des Ansturms illegaler Einwanderer aus dem Kosovo die absolute Überforderung. Davor warnte nun die Bundespolizeigewerkschaft, die zur Deutschen Polizeigewerkschaft gehört.

Insbesondere an der österreichischen Grenze stehe die Polizei „unmittelbar vor dem Kollaps“: „Die Massenzuwanderung aus dem Kosovo hat zu einer dauerhaften Überlastung geführt“, erklärte der Gewerkschaftsvorsitzende Ernst Walter. Rund um die Uhr würden Illegale an der Grenze festgenommen, die Einwanderung geschehe „meist mit Hilfe krimineller Schleuserbanden“. Die Überlastung durch den „explodierenden Zuzug aus dem Kosovo“ lasse sich auch mit der nun beschlossenen personellen Verstärkung mit Kräften aus dem gesamten Bundesgebiet nicht bewältigen. Die Anzahl der illegalen Wirtschaftflüchtlinge ist in den vergangenen Monaten explodiert. Die deutsche Botschaft im Kosovo warnt vor einem „Massenexodus“, monatlich müsse man mit bis zu 30.000 Einwanderern rechnen. Der Grund für den Ansturm sind die vergleichsweise hohen Sozialleistungen in Deutschland.

Dieser Artikel erschien in ZUERST! Ausgabe 4/2015 –
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