Politische Korrektheit: Schwedische Ornithologen schaffen „rassistische“ Vogelnamen ab

27. Februar 2015
Politische Korrektheit: Schwedische Ornithologen schaffen „rassistische“ Vogelnamen ab
Kultur & Gesellschaft
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Stockholm. Die Schwedische Ornithologische Gesellschaft (SOF) hat mehrere Vogelarten umbenannt. Der Grund: Ihre bisherigen Namen seien „rassistisch“ gewesen.

Betroffen sind einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge der Kaffernsegler, der Zigeunervogel und der Negerfink. Zum Vorbild nahmen sich die schwedischen Ornithologen dabei Norwegen, wo die dortigen Vogelkundler bereits vor zwei Jahren politisch korrekte neue Namen vergeben hatten. Auch in Dänemark und Deutschland gib es inzwischen entsprechende Überlegungen. „Das Problem ist uns natürlich bewußt“, sagte Ommo Hüppop, Generalsekretär der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DOG) dem Blatt. Daher diskutierten die deutschen Vogelkundler gegenwärtig ebenfalls „die Frage nach möglicherweise rassistischen, sexistischen oder anderweitig negativ empfundenen deutschen Namen“. Dies sei jedoch nicht so einfach, weil etwa der Begriff „Kaffer“ zwar in Südafrika verboten sei, in Sri Lanka aber nicht als diskriminierend gelte. Zudem gehe es auch um den wissenschaftlichen Namen, „Apus caffer“, der seit über 200 Jahren bestehe. (lp)

 

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2 Kommentare

  1. worms sagt:

    Diese Vögel gibts doch garnicht in Skandinavien, was die haben sind Meisen.

  2. FaxenDick sagt:

    So geht das aber nicht!! Einfach nur die Vogelnamen ändern (Kopfschüttel). Diese Vögel müssen EINGESPERRT werden wegen offen zur Schau getragenem Rassismus! Fangt die mal ein und ab in den Käfig!

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