EU-Konkurrenzprojekt: Eurasische Wirtschaftsunion geht offiziell an den Start

3. Januar 2015
EU-Konkurrenzprojekt: Eurasische Wirtschaftsunion geht offiziell an den Start
Wirtschaft
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Moskau. Inmitten der schweren Wirtschaftskrise hat Rußland zusammen mit Weißrußland und Kasachstan den offiziellen Beginn der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) eingeläutet.

Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, trat der Vertrag zum 1. Januar in Kraft. Damit entsteht ein gemeinsamer Wirtschaftsraum, in dem rund 170 Millionen Menschen leben und in dem der freie Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Kapital und Arbeitskräften möglich ist. Am 2. Januar trat einem Bericht des Senders TRT zufolge auch Armenien der Union bei. Nächster Kandidat ist Kirgistan, dessen Beitritt für den 1. Mai geplant ist. Mit der EAWU will Rußland, das bei dem Projekt federführend ist, ein Gegengewicht zur EU schaffen und auf die Ost-Ausdehnung der EU reagieren. (lp)

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