Buchbesprechung: „Deutschland von Sinnen“ von Akif Pirincci

18. August 2014
Buchbesprechung: „Deutschland von Sinnen“ von Akif Pirincci
Kultur & Gesellschaft
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Der Autor, 1959 in Istanbul geboren und 1969 mit der Familie in die Eifel gekommen, eröffnet seine Polemik mit einer Liebeserklärung an sein auserkorenes Mutterland Bundesrepublik Deutschland.

Er versteht sich als im Lande vollkommen assimiliert und unterscheidet strikt zwischen „wir“, wenn er Bundesbürger meint, und den anderen, die mit diesem Staat nichts verbindet außer der monatlichen Transfergeldleistung. Aber dann geht es drastisch-obszön zur Sache, und Pirincci prangert die ständig zunehmende Sexualisierung aller Lebensbereiche an, in der Abnormitäten in einem Maße betont werden, als zähle der normal gebliebene Teil der Bevölkerung zu einer bemitleidenswerten Minderheit. Sodann nimmt sich der Verfasser den verlogenen Zuwanderer-Diskurs vor und stellt fest, daß der Islam zu Deutschland gehöre wie die Reeperbahn zu Mekka. Er entlarvt den Widersinn, den archaischen, antimodernen, frauenfeindlichen sowie homophoben Islam in Medien und Politik zu hofieren, gleichzeitig aber zu verschweigen, daß dessen Gesellschaftsbild – z.B. Verbot der Homosexualität, zementiertes Rollenbild für die Frau – dem bei uns offiziell propagierten diametral entgegensteht. Das dritte große Thema ist die widernatürliche Ideologie des Feminismus, die uns weismachen will, Männer und Frauen seien gleich. Beide Geschlechter ergänzen sich in ihrer Ungleichheit. Nach wie vor können die Menschen weder ihre evolutionäre Prägung noch ihre biologische Bestimmung ändern. Wer es versucht, wird entweder zur verweichlichten Memme oder zum Mannweib. Geschlecht ist kein Konstrukt – Geschlecht ist Schicksal. Und es zeugt von Intelligenz, aus dem Unabänderlichen das Beste zu machen – und das ist genau das, was die Natur für uns vorgesehen hat. (oh)

Akif Pirincci. Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer. 276 S., Pb., € 17,80. Waltrop: Manuscriptum Verlagsbuchhandlung, 2014.

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