Auswärtiger Ausschuß: Unterstützung der neuen Machthaber in der Ukraine „wird etwas kosten“

27. Februar 2014

Foto: Wikimedia/Vladimir Yaitskiy, CC BY-SA 2.0

Berlin/Kiew. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), sieht die EU in der Pflicht, die Ukraine nach dem gewaltsamen Machtwechsel vor einem Staatsbankrott zu bewahren.

Es müsse alles daran gesetzt werden, „daß die Ukraine wirtschaftlich über die Runden kommt“, sagte Röttgen in einem Interview mit der „Stuttgarter Zeitung“. Es wäre „unhistorisch und dumm, wenn wir nach einer kurzen Phase des Engagements uns zurück ziehen würden“, so Röttgen. „Der Staatsbankrott muß verhindert werden, die Grundversorgung gesichert sein und die Infrastruktur vom Energiesektor bis zum Finanzwesen funktionsfähig bleiben“, sagte der CDU-Politiker. „Das wird etwas kosten, aber das muß es uns in unserem ureigenen Interesse wert sein“.

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