Überwachung: NSA-Spitzel ächzen unter schlechter Rechtschreibung der Deutschen

17. Februar 2014

Foto: flickr/MichaelRiedel, CC BY 2.0

Washington/Berlin. Das ist heftig: Die US-amerikanischen Spitzel, die für die NSA jeden Tag Millionen von Mails, Telefongesprächen und SMS in Deutschland abhören, beschweren sich über die schlechte Rechtschreibung der Krauts – sie macht ihnen das Abhören schwer.

Kein Scherz: Eine von der NSA im Dezember 2013 durchgeführte Analyse brachte bei über zwei Dritteln des deutschen Schriftverkehrs „mangelhafte bis ungenügende Rechtschreibung“ zutage. Außerdem seien über 90 Prozent der Telefonate „belanglos und objektiv uninteressant“. Das gleiche gelte auch für die E-Mail-Konversationen (97 Prozent) sowie SMS-Nachrichten (99 Prozent). Ferner seien laut der Agentur alle bisherigen, für Abhörmaßnahmen geeigneten Quellen durch „sinnloses Geplänkel“ und „floskelhafte Unterhaltungen“ aufgefallen, so Marc Bauder, der Sprecher der deutschen NSA-Niederlassung. Jetzt plant die NSA eine Ausweitung der Abhörmaßnahmen auf Bereiche, die nur wenige bis keine schriftliche Eingaben erfordern, Telefonate zum Beispiel – hier erschwert die Rechtschreibschwäche der Krauts dem Großen US-Bruder das Abhören nicht unnötig.

Dieser Artikel erschien zuerst in „Der Schlesier“.

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