Innenminister: Friedrich warnt vor „Haß-Propaganda“ gegen Asylbewerber-Schwemme

22. August 2013

Innenminister Hans-Peter Friedrich (Foto: CDU/CSU-Bundestagsfraktion/Henning Schacht, CC BY-SA 3.0)

Berlin. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat angesichts dramatisch steigender Asylbewerberzahlen zur Konzentration „auf die wirklich Hilfsbedürftigen“ aufgerufen.

Gleichzeitig warnte der Minister gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“ alle davor, zuzulassen, „daß diese Hilfsbedürftigen von Rechtsextremisten für ihre Haß-Propaganda instrumentalisiert werden“. Diese „menschenverachtende Propaganda der Rechtsextremisten“ müsse deutlich unterschieden werden von den Sorgen der Bürger. „Die Kommunen dürfen von den Ländern bei der Bewältigung der Situation nicht allein gelassen werden“, mahnte Friedrich. „Die große Mehrheit der Bevölkerung ist bereit, denen zu helfen, die wirklich Hilfe brauchen. Von Fremdenfeindlichkeit ist da keine Spur.“ In den vergangenen Tagen hatte sich in Berlin-Hellersdorf breiter Unmut von Anwohnern über ein neues Asylbewerberheim Luft gemacht.

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