Arbeitsmarktforscher: 2014 bis zu 180.000 Einwanderer aus Bulgarien und Rumänien

21. August 2013

Foto: Wikimedia/Serge Melki, CC BY 2.0

Nürnberg. Arbeitsmarktforscher gehen davon aus, daß im Jahr 2014 zwischen 100.000 und 180.000 Einwanderer aus Bulgarien und Rumänien nach Deutschland kommen werden.

Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor, über die die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Von 1. Januar 2014 an steht der deutsche Arbeitsmarkt für Bulgaren und Rumänen aufgrund der dann voll geltenden EU-Freizügigkeitsregelung unbeschränkt offen.

Viele der Einwanderer seien schlecht ausgebildet, warnte das Institut: „Der Trend in Richtung einer sich verschlechternden Qualifikationsstruktur der Zuwanderer aus den beiden EU-Ländern birgt ohne Zweifel momentan das größte Risiko für Arbeitsmarkt und Sozialstaat in Deutschland“, heißt es in der Studie. Auch stellten Einwanderer aus den beiden Ländern, bei denen es sich oftmals um Zigeuner handelt, bereits jetzt in einigen deutschen Großstädten ein sozialpolitisches Problem dar. Speziell in Berlin, Duisburg und Dortmund seien die Arbeitslosenquoten außergewöhnlich hoch. Bereits jetzt kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Zigeunern und Anwohnern.

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