Großbritannien: „Rassismus“-Alarm wegen Regierungskampagne gegen illegale Einwanderer

10. August 2013

London. Wegen ihrer „Go Home“-Kampagne gegen illegale Einanderer, die in Wahrheit auf die erstarkende United Kingdom Independence Party (UKIP) zielt, bekommt die britische Regierung womöglich Probleme mit der Werbe-Regulierungsbehörde ASA.

Es sei eine formelle Untersuchung wegen der Aktion des Innenministeriums eingeleitet worden, nachdem es 60 Beschwerden gegen die Kampagne gegeben habe, sagte ein Sprecher laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Insbesondere die Worte „Go Home“ würden als „beleidigend und verantwortungslos“ empfunden, weil sie an entsprechende Slogans rechter Gruppierungen in Großbritannien erinnere, hieß es weiter.

Die britische Regierung fordert in mehreren Stadtteilen Londons illegale Einwanderer per Plakat zum freiwilligen Verlassen des Landes auf. Anderenfalls drohe ihnen Haft. Versehen sind die Werbeträger mit einer Telefonnummer für mögliche Interessenten, unter der sie Hilfe bei der Ausreise anfordern können.

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