„Operation in Deutschland“ geplant? Tschetschenische Islamisten sickern als Asylbewerber nach Deutschland ein

9. August 2013

Berlin. Unter den derzeit immer zahlreicher nach Deutschland strömenden Asylbewerbern aus der autonomen russischen Republik Tschetschenien befinden sich offenbar auch führende Köpfe der islamistischen Organisation Kaukasisches Emirat des Terroristenführers Doku Umarow.

Wie die „Welt“ berichtet, leben nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes rund 200 Umarow-Anhänger in Deutschland. „Die führenden Köpfe des Kaukasischen Emirats in Deutschland sind beinahe allesamt vor nicht allzu langer Zeit als Asylbewerber ins Land gekommen“, sagte ein Beamter der „Welt“. Im Mai hatte der russische Inlandsgeheimdienst FSB die deutschen Sicherheitsbehörden vor möglichen Anschlägen durch tschetschenische Islamisten gewarnt. In abgehörten Telefonaten hatten Islamisten im Kaukasus und in Syrien gegen die Regierung von Präsident Baschar al-Assad kämpfende Tschetschenen in kryptischer Sprache über eine „Operation in Deutschland“ gesprochen.

Derzeit erlebt Deutschland eine Welle tschetschenischer Asylbewerber. Während im Jahr 2012 noch rund 3.200 russische Staatsbürger, von denen schätzungsweise 70 Prozent Tschetschenen ware, einen Asylantrag stellten, waren es bis Mitte Juli 2013 bereits über 10.000 Personen, von denen bis zu 90 Prozent aus Tschetschenien stammen sollen. Begonnen hat die Welle mit einer in der Region gestreuten Fehlinformation, derzufolge jeder Asylbewerber in Deutschland ein „Begrüßungsgeld“ von bis zu 4.000 Euro pro Person erhalte. Seitdem kämen täglich 20 bis 40 Asylbewerber über die Grenze nach Deutschland, so das Blatt.

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