Multikulturelle Gewaltexzesse: Gestern London und Stockholm, heute Hamburg

6. August 2013

Foto: flickr/Marco_Broscheit, CC BY 2.0

Hamburg. Mitte Juli kam es in Hamburg-Altona zu schweren Gewaltexzessen ausländischstämmiger Jugendlicher. Daraufhin warnte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) vor Verhältnissen wie in London oder Paris.

Nun habe die Polizei das „auszubaden, was eine verfehlte Integrationspolitik angerichtet hat“, kritisierte der GdP-Landesvorsitzende Gerhard Kirsch. 150 zumeist jugendliche Ausländer lieferten der Polizei eine Straßenschlacht. Die Ordnungshüter wurden mit Steinen und anderen Wurfgeschossen angegriffen, und es wurden drei Autos in Brand gesetzt. Zuvor zündeten die Randalierer bereits Feuerwerkskörper und provozierten die Sicherheitskräfte. Insgesamt wurden 16 Jugendliche festgenommen.

Auf die jüngsten Ereignisse in Stockholm kann man in diesem Zusammenhang ebenfalls hinweisen, denn vieles deutet auf Ähnlichkeiten zu den Ausschreitungen durch radikalisierte Zuwanderer vor einigen Wochen in der schwedischen Hauptstadt hin. Das sogenannte Stolperviertel in Altona ist seit Monaten von zunehmender Kriminalität durch jugendliche Immigranten betroffen. Es kommt immer wieder zu Landfriedensbruch, Körperverletzungen, Drogenhandel, Raub und Einbruchsdiebstählen.

Auslöser der Ausschreitungen war ein Polizeieinsatz am 11. Juli. Dabei waren die Beamten sowie mehrere Autofahrer aus einer Gruppe mit Laserpointern geblendet worden. Als sie die Jugendlichen kontrollieren wollten, wurden sie von diesen sowie weiteren Anwohnern des Viertels angegriffen und bedroht. Es kam zu heftigen Auseinandersetzungen, in deren Folge 16 Männer im Alter von 17 bis 26
Jahren festgenommen wurden.

In den folgenden Nächten wurden Autos in Brand gesteckt, und Krawalltouristen verschärften die Situation. Viele der ausländischen Jugendlichen gaben der Polizei die Schuld an der Eskalation. Sie empfänden die zahlreichen Kontrollen als diskriminierend. Die GdP wies den Vorwurf zurück: Der Polizei vorzuwerfen, sie habe die Ursache für die Gewalteskalation gesetzt, sei ebenso falsch wie infam. Vielmehr seien die Polizisten wieder einmal allein gelassen worden, „und das ist die Wahrheit“, betonte Kirsch. Rechtsfreie Räume könnten unter keinen Umständen geduldet werden, ebensowenig wie eine „Verständnisjustiz“, die offenbar häufig genug als eine Ermutigung zu weiteren Taten verstanden werde.

Doch die ausländischen Straftäter scheinen wenig Respekt vor Polizei und Justiz zu haben. Bei Amtshandlungen soll es immer wieder vorkommen, daß sich die auf frischer Tat Ertappten darauf berufen, daß sie ohnehin „nach dem Jugendstrafrecht“ behandelt würden und deshalb keine Strafe zu erwarten hätten.

Kirsch verlangt von den Integrationspolitikern, endlich aufzuwachen, „wenn wir Zustände wie jüngst in Stockholm, London und Paris dauerhaft auch für Hamburg abwenden wollen. Sonntagsreden helfen hier nicht weiter, sondern ein auf die Migranten abgestimmtes Maßnahmenbündel, das geeignet ist, die sozialen Schieflagen zu beseitigen“. Dazu gehört seiner Meinung nach auch die Bereitschaft der Einwanderer „und nicht das Aufgehen in Selbstmitleid, Selbstisolation und die Einstellung, daß immer andere Schuld an ihrem Los sind“.

Man könnte auch daran denken, den dauernd durch den „institutionalisierten Rassismus“ in Deutschland Diskriminierten nahezulegen, in ihre angestammte Heimat zurückzukehren und diese zu „bereichern“.

So oder so bedeuten die jüngsten Krawalle in der Hansestadt ein ungutes Wetterleuchten am Himmel der multikulturellen Gesellschaft. Ob Stockholm, London oder Paris – immer häufiger zeigt sich, daß ein Funken genügt, um das offenbar unter erheblichem Druck stehende Faß der multiethnischen Gesellschaft zum Überlaufen zu bringen.

Die Situation jetzt noch zu entzerren, dazu dürfte es in den meisten westlichen Städten längst zu spät sein. Die Zuwanderer, die ohnehin wissen, daß die demographische Entwicklung zu ihren Gunsten verläuft, haben es nicht mehr nötig, auf die Gepflogenheiten der „Aufnahmegesellschaft“ Rücksicht zu nehmen – zumal deren Institutionen, wie jedermann aus eigener Erfahrung bestätigen kann, bevorzugt Einheimische zu disziplinieren versuchen, während Migrationshintergründler von vornherein einen Bonus zu haben scheinen und von Polizei, Justiz und Gesellschaft auf alle erdenkliche Weise gehätschelt werden. Das kann nicht gutgehen. Auch in Hamburg brennt jetzt die Lunte am Faß.

Dieser Artikel erschien zuerst in „Der Schlesier“.

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