Immer mehr Illegale im Ärmelkanal: Am Freitag waren es gleich vier Boote

10. August 2019
Immer mehr Illegale im Ärmelkanal: Am Freitag waren es gleich vier Boote
International
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Dover. Der Ärmelkanal wird immer häufiger zum Schauplatz illegaler Anlandeversuche in England. Jetzt probierten es erneut 30 Migranten, die in vier kleinen Booten, darunter einem Kajak, von Frankreich aus nach Großbritannien zu gelangen versuchten. Zu der Gruppe gehörten auch zwei Kinder, wie das britische Innenministerium mitteilte.

Die aus Frankreich kommenden Migranten gaben an, aus Iran und Afghanistan zu stammen. Sie wurden in die südenglische Hafenstadt Dover gebracht.

Ein Ministeriumssprecher ließ wissen, wer Asyl beantragen wolle, müsse das im ersten sicheren Land machen, das er erreiche. Und: „Seit Januar sind mehr als 60 Menschen, die illegal in kleinen Booten nach Großbritannien gekommen sind, wieder zurückgeschickt worden.“

Im vergangenen Jahr haben dem Innenministerium zufolge 539 Menschen versucht, den Ärmelkanal in kleinen Booten zu überqueren. Seit November 2018 sollen es dem Sender BBC zufolge bereits mehr als 1.000 gewesen sein. Im vergangenen Monat hat sogar ein Mann versucht, den Ärmelkanal mit Taucherflossen zu durchschwimmen. (ts)

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