Weniger Multikulti an Österreichs Schulen: Zahl der „Außerordentlichen“ sinkt um ein Drittel

8. Juli 2019
Weniger Multikulti an Österreichs Schulen: Zahl der „Außerordentlichen“ sinkt um ein Drittel
National
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Wien. Weniger Zuwanderung macht sich immer bezahlt. Auch in der Bildungspolitik: in Österreich, das als Konsequenz aus Merkels verheerender Grenzöffnung 2015 auf eine rigide Begrenzung jedweder Zuwanderung achtet, müssen inzwischen wesentlich weniger ausländische Kinder eine sogenannte „Deutschklasse“ besuchen. Ihre Zahl sinkt im neuen Schuljahr 2019/2010 auf nur noch rund 6.300 gegenüber 9.800 im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang von rund einem Drittel.

Besuchen müssen die Deutschförderklassen jene Kinder, die als „außerordentliche“ Schüler eingestuft wurden – also über unzureichende Deutschkenntnisse verfügen. Dort wird dann in 15 bis 20 Wochenstunden nach eigenem Lehrplan Deutsch unterrichtet – für Fächer wie Zeichnen, Musik oder Turnen werden die Kinder aber altersgemäß den normalen Regelklassen zugeteilt. Am Ende jedes Semesters wird dann der Sprachfortschritt überprüft, und die Erfolgreichen können in den Regelunterricht übertreten.

In Salzburg zum Beispiel wechseln rund 75 Prozent der Schüler im kommenden Schuljahr aus einer Deutsch- in eine Regelklasse. In Oberösterreich sind die Übertrittsquoten geringer: hier schafften es rund 43 Prozent aus den Deutsch- in die Regelklassen. Zahlen aus anderen Ländern liegen laut Bildungsministerium noch nicht vor. (mü)

 

Bildquelle: suedtiroler-freiheit.com

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Ein Kommentar

  1. Andreas Mühl schreibt:

    Was will uns dieser Bericht sagen? Das der Ausländeranteil in Österreich fällt? Fehlanzeige. Der Ausländeranteil ist seit 2009 kontinuierlich von 10,3% auf 16,2% gestiegen. Im Jahr 2018 lag der Anteil noch bei 15,8%. Die 16,2% (rund 1,4 Mio Personen) beziehen sich auf den 30 April 2019. Bei den Personen mit Migrationshintergrund waren es bis 2018 23% Bis zum diesem 30 April 2019 lagen die Asylanträge bei 3.821 Personen. Im Jahre 2018 lag der Anteil bei 13.746 Asylbewerber. Deutschland hat rund 10x mehr Einwohner als Österreich. Multipliziert man die 13.746 mit 10 kommen wir auf ein Ergebnis von 137.460.000 Asylanten, also Großstadtniveau. Man kann den Anteil der Migranten nur durch eine gesteuerte Ausländerrückführung reduzieren. Ich glaube nicht daß das eine FPÖ machen würde und eine ÖVP schon mal gar nicht.

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