Zweiter Bittbesuch Dudas bei Trump: USA sollen mehr Truppen nach Polen verlegen

23. Juni 2019
Zweiter Bittbesuch Dudas bei Trump: USA sollen mehr Truppen nach Polen verlegen
International
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Washington. Die USA wollen ihre Militärpräsenz in Polen ausweiten. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten US-Präsident Donald Trump und der polnische Staatschef Andrzej Duda am Mittwoch im Weißen Haus. Laut Trump ist die Entsendung von rund tausend zusätzlichen US-Soldaten nach Polen geplant. Sie könnten nach seinen Angaben möglicherweise von Deutschland dorthin verlegt werden.

Die mit Duda getroffenen Vereinbarungen erfüllen allerdings längst nicht alle polnischen Erwartungen an das Treffen. Warschau wünscht sich eine deutliche Aufstockung sowie eine Verstetigung der US-Militärpräsenz im Land.

Zu Beginn des Treffens mit Duda hatte Trump noch gesagt, daß die Entsendung von 2.000 zusätzlichen US-Soldaten nach Polen anvisiert sei – diese Zahl halbierte er dann weniger als drei Stunden später bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Duda.

Auch bei dem polnischen Wunsch nach einer dauerhaften US-Militärbasis in Polen legte sich der US-Präsident nicht fest: „Ich rede nicht über Dauerhaftigkeit oder Nicht-Dauerhaftigkeit“ der Truppenstationierung, sagte er ausweichend.

Bei einem vorherigen Besuch in Washington im September hatte Duda angeboten, daß Polen mehr als zwei Milliarden Dollar für den Bau eines US-Stützpunkts ausgeben werde. Er schlug sogar vor, diese Basis „Fort Trump“ zu nennen.

Obwohl nun auch nach seinem zweiten Besuch bei Trump offen bleibt, ob die US-Basis jemals errichtet wird, bezeichnete Duda die unterzeichnete Vereinbarung als „Durchbruch“. Die zugesagten Zahlen zur US-Truppenentsendung seien für Polen „sehr ermutigend“.

Dann geriet der polnische Präsident allerdings ins Halluzinieren: „Rußland zeigt uns wieder sein unfreundliches, unfriedliches, imperiales Gesicht.“ Rußland liege ständig auf der Lauer nach Gelegenheiten, sich polnisches Territorium einzuverleiben. Belege dafür blieb Duda schuldig. (mü)

4 Comments

  1. Bürgerfreund schreibt:

    Es wäre nicht das erste mal, dass Polen seine Garantiemächte im Sinne seiner Interessen in einen Krieg verwickelt.

  2. Ali Baba schreibt:

    „Rußland zeigt uns wieder sein unfreundliches, unfriedliches, imperiales Gesicht.“ DUDA BELLT WIE ALLE HUNDE IN DIESER KARAWANE..NICHTS NEUES!! DIESMAL IM OSTEN..

  3. Hans Schneider schreibt:

    Polen wird als Nebenprodukt eine Menge schwarzer Babies bekommen.

  4. naja schreibt:

    Da Polen 2 Milliarden für einen US-Stützpunkt so ganz einfach übrig hat , kann jede EU Unterstützug gestrichen werden.

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