Noch mehr Druck auf die US-Grenze: Neuer Migranten-Treck in Honduras aufgebrochen

13. April 2019
Noch mehr Druck auf die US-Grenze: Neuer Migranten-Treck in Honduras aufgebrochen
International
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Tegucigalpa. In Mittelamerika ist eine neue Illegalen-Karawane in Richtung der USA aufgebrochen. In der Nacht zum Mittwoch versammelten sich im Norden von Honduras fast tausend Menschen, wie die Polizei mitteilte. Das Rote Kreuz schätzt die Zahl der Migranten, die sich in der Stadt San Pedro Sula einfanden, auf mehr als 800; viele von ihnen machten sich in Kleinbussen auf den Weg Richtung Norden.

Organisatoren des Marsches hatten in Online-Netzwerken dazu aufgerufen, gemeinsam in Richtung USA zu ziehen. „Diese Regierung ruiniert uns, es gibt keine Arbeit“, gaben Marschteilnehmer Journalisten gegenüber zu Protokoll.

Am 13. Oktober 2018 brach bereits ein Zug mit 2.000 Menschen in Richtung USA auf, seither folgten mehrere weitere Trecks. Sie sind eines der Hauptargumente von US-Präsident Trump für den Bau der von ihm geplanten Grenzmauer, die er seit seinem Wahlkampf 2016 ankündigt. (mü)

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Ein Kommentar

  1. Pack schreibt:

    Welche ernsthaften Anstrengungen haben bis jetzt die Staaten Europas und Nordamerikas unternommen, um den Menschen das Bleiben in ihrer Heimat zu erleichtern? Will man das überhaupt?

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