So will Bannon Europa aufrollen: Rechte Strategiezentren in ganz Europa

24. September 2018
So will Bannon Europa aufrollen: Rechte Strategiezentren in ganz Europa
International
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Rom. Allmählich nimmt der Plan des früheren US-Präsidentenberaters Stefen Bannon, der 2019 eine Allianz rechtspopulistischer Parteien bei der Europawahl zum Sieg führen möchte, Konturen an. Bannon hat jetzt die Einrichtung rechtsgerichteter „War Rooms“ quer durch Europa angekündigt. Diese Strategiezentren sollten Meinungsumfragen und Datenanalysen vornehmen und Kampagnen führen, um die Wahlen zum Europaparlament zu gewinnen, sagte Bannon am Samstag bei einem Parteitag der italienischen Rechtspartei Fratelli d‘Italia.

Bannon, früherer Chefstratege von US-Präsident Donald Trump, will Europas Rechte sammeln und mithilfe einer in Brüssel ansässigen Stiftung namens „Die Bewegung“ Einfluß auf die Europawahl im kommenden Jahr nehmen.

Dazu führte er in den vergangenen Monaten bereits Gespräche mit dem italienischen Innenminister Salvini, dem Briten Nigel Farage, Vertretern des früheren Front National, Ungarns Ministerpräsident Orbán und der AfD-Bundessprecherin Alice Weidel.

In Italien stieß Bannon mit seinem Vorhaben bereits auf offene Ohren: Vize-Regierungschef Salvini bezeichnete eine Rechtspopulisten-Allianz bei den Europawahlen als „letzte Möglichkeit zur Rettung Europas“.

Bannon wiederum lobte nun Italien bei seinem Auftritt am Samstag als derzeitiges „Zentrum des politischen Universums“. Er kündigte zudem an, nach der US-Kongreßwahl im November einen Großteil seiner Zeit in Europa zu verbringen, um die EU-Parlamentswahl vorzubereiten.

 

Bildquelle: Wikipedia/Gage Skidmore/CC BY-SA 3.0 (Bildformat bearb.)

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8 Comments

  1. Waltrun schreibt:

    Hoffentlich ist wenigstens Bannon ein richtiger Rechter im Sinne von genetischer Stammestreue und geschichtlich gewachsener Kulturen!

    Es gibt leider auch Lügenpatrioten, vor allem in der Christenpartei und in kleinen Teilen noch bei der AfD, die zwar von Deutschland reden, aber fremde orientaloid-römische Papistendiktatur meinen, die, wie es ihre Gebete herbeibeschwören, grenzenlos alle Völker zu einem einzigen „Volk des „Herrn Jesus Christus“ bastardisieren will. Solcher Prokrusteswahn nennt sich oft „konservativ“ und ist dem völkerblinden Faschismus nahe.

    • Deutsche Beobachtungsstelle schreibt:

      @Waltrun:
      Sehr gut! D’accord! So sehe ich das auch!

      Grüße aus Preußen!

    • Realist schreibt:

      Wenns denn christlich wäre was da von anderen Ländern kommt… Wenns denn christlich wäre was von den Kirchen kommt… Auch Jesus hat den Tempel geräumt indem er die Händler hinauswarf!

  2. Claus schreibt:

    Aber bitte nicht übertreiben, Mr. Bannon!
    Nicht dass Ihre Aktion noch das genaue Gegenteil bewirkt.

  3. Hollaendischer Patriot schreibt:

    Was gibt’s denn da zu übertreiben? Die heutige von Linksversifften vergiftete Lage Europas ist ja so fuerchterlich dass NUR eine sehr starke rechte Gegenoffensive (wobei jede Uebertreibung nach meiner Mening eigentlich erwuenscht waere) Aussicht auf eine Wende ermoeglicht.
    Ich wuensche Herrn Bannon viel Erfolg !!

    • Ali Baba schreibt:

      Eine Schwalbe macht noch keinen Fruehling…Besser solcher Anfang als keiner. PS Alle Buerger, denen das Schickasal ihrer Laender am Herzen liegt, vereinigt euch!!

  4. Eidgenosse schreibt:

    Ich muss sagen, dass es gefährlich ist, immer wieder den Israel-Freund zu spielen um gegen den Islam argumentieren zu können. Mir gefällt die dauernde Instrumentalisierung der „Juden“ durch manche AfD Politiker nicht und auch nicht das dauernde Herumtrampeln der gleichen Leute auf der Deutschen Geschichte. Das ist nicht souverän, das ist armselig. Laut Pazderski (AfD Berlin) ist also Ernst Reuter ein Deutscher Patriot? Man sollte in der Geschichte stets zur Wahrheit (so wie es passiert ist) neigen und nicht Effekte erhaschen wollen. Bannon könnte auch so ein U-Boot sein. Solange man in der AfD die Mörder vom 20. Juli – und nichts anderes war Stauffenberg – nicht als solche bezeichnen darf, ist noch viel zu lernen in der AfD. Immerhin musste Rommel über die Klinge weil Verräter wie Speidel sich nicht bekannten. Ohne Speidel kein D-Day. Das sollte mal in die Köpfe der anscheinend wenig historisch gebildeten AfDler.

    • Hollaendischer Patriot schreibt:

      Vergleiche mit der Geschichte sind zwar interessant aber kaum nuetzlich. Die heutige Lage Deutschlands bzw. Europas fordert eine Gegenbewegung die die multikulturelle Wahnsinn bekaempft und Buerger von dieser Wahnsinn bewusst macht.
      Die AfD macht das. Dafuer verdient sie die Unterstuetzung der deutschen Bevoelkerung.

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