Krieg gegen den IS: Auch US-geführte Koalition nicht zimperlich gegen Zivilisten

24. September 2018
Krieg gegen den IS: Auch US-geführte Koalition nicht zimperlich gegen Zivilisten
International
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London. Westliche Medien und Regierungen haben in den letzten Jahren immer wieder Rußland und Syrien wegen der Opfer unter der Zivilbevölkerung heftig kritisiert, die bei der Rückeroberung besetzter Städte aus den Händen des IS zu beklagen sind. Dabei ist auch die US-geführte Koalition, die seit 2014 ebenfalls gegen den IS vorgeht, alles andere als zimperlich.

Seit Beginn der Luftangriffe der US-geführten Koalition vor vier Jahren sind nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mehr als 3300 Zivilisten getötet worden. Die genaue Zahl bezifferte die Gruppe auf 3331 Tote seit dem 23. September 2014.

Die Beobachtungsstelle bezieht ihre Angaben von einem Netz von Informanten vor Ort. Von unabhängiger Seite sind die Informationen allerdings kaum zu überprüfen. Die US-Koalition gibt die Zahl der zivilen Todesopfer dagegen mit rund 1000 in Syrien undIrak zusammengenommen an und betont, alles zu tun, um zivile Opfer zu vermeiden.

Die internationale Koalition hatte im August 2014 mit Angriffen auf Ziele des IS im Irak begonnen, nachdem der IS große Gebiete im Irak und in Syrien erobert hatte – allerdings erreichte das vom IS beherrschte Territorium erst hierauf seine größte Ausdehnung. (mü)

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2 Comments

  1. Pingback: Krieg gegen den IS: Auch US-geführte Koalition nicht zimperlich gegen Zivilisten ZUERST! – .

  2. Andi G. Wehre schreibt:

    Egal welcher Krieg in der Geschichte der USA, die Zivilbevölkerung leidete stets am meisten.

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