Säbelrasseln im Südpazifik: China soll Raketen stationiert haben

9. Mai 2018
Säbelrasseln im Südpazifik: China soll Raketen stationiert haben
International
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Peking. China setzt geostrategische Duftmarken. Laut amerikanischen Medienberichten soll die Volksrepublik inzwischen Raketen auf mehreren der umstrittenen Spratly-Inseln im Südpazifik stationiert haben. Diese könnten in einem Ernstfall durchfahrende Schiffe oder auch die nahegelegenen Philippinen angreifen. Konkret geht es um die Mischief-, Subi- und Fiery-Cross-Riffe, auf denen Peking schon zuvor unter Protest der Anrainerstaaten Militärbasen und Landebahnen errichten ließ.

Die 3.500.000 Quadratkilometer große Meeresregion ist unter mehreren Anrainern und darüber hinaus den USA umkämpft. Letztere lassen regelmäßig Flugzeuge und Schiffe durch das Areal kreuzen, um so ihren eigenen Machtanspruch zu demonstrieren. Das Gebiet gilt als jener Teil der Region, in dem viele Experten das größte Eskalationspotential zwischen den USA und China sehen.

Sollte der Konflikt je eskalieren, hätte das nach Einschätzung von Experten für die Weltwirtschaft dramatische Folgen. 30 Prozent des globalen Handels passieren das Gebiet, der Seeweg ist die wichtigste Handelsroute der Welt. (mü)

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