Kickl in Budapest: Erfolgreicher Schlag gegen irakische Menschenschmuggler-Bande

10. März 2018
Kickl in Budapest: Erfolgreicher Schlag gegen irakische Menschenschmuggler-Bande
National
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Budapest. Im Rahmen eines Routinebesuches in Budapest präsentierte der österreichische Innenminister Kickl (FPÖ) einen erfolgreichen Schlag gegen einen Schleuserring. Demnach lief bereits seit August des Vorjahres die gemeinsame „Operation Ranscho” des österreichischen Bundeskriminalamtes mit deutschen und ungarischen Kollegen sowie den zuständigen Sondereinheiten. Insgesamt 29 Verdächtige – allesamt mit irakischen Wurzeln – sollen 1000 Landsleute bzw. „Kunden” aus dem Iran über die damals noch nicht geschlossene Westbalkan-Route nach Österreich geschleust haben. Bis zu 8000 Euro pro Kopf und Schleusung sollen die Menschenhändler von den Illegalen kassiert haben.

Der „Kronen“-Zeitung gegenüber erklärte Kickl: „Die Ermittlungen zeigen die grundlegenden Probleme bei der EU-Asylpolitik und beim Außengrenzschutz auf. Denn die meisten der Verdächtigen sind im Zuge der Integrationswelle 2015 nach Österreich gekommen und haben hier um Asyl angesucht.” Ein Großteil der Illegalen bezog die österreichische Mindestsicherung, also monatlich bis zu 900 Euro Unterstützung vom Staat. (mü)

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3 Comments

  1. Cui bono? schreibt:

    Von Herbst 2015 bis Frühjahr 2018 sind es ca. 2,5 Jahre.
    30 Monate x 900 EU = 27.000 EUR.
    Da haben sie die Ausgaben von 8.000 EUR für den Schlepper bereits richtig „rentiert“…

    Sachleistungen und schnelle Abschiebung sind die bessere Alternative für Österreich.

  2. akizur schreibt:

    Werden diese Illegalen die ergaunerte Mindesunterstützung wieder zurückzahlen?
    Oder lasst die Schleuser die Rechnung begleichen.

  3. Bernd Sydow schreibt:

    „Ein Großteil der Illegalen bezog die österreichische Mindestsicherung, also monatlich bis zu 900 Euro Unterstützung vom Staat“, wie obiger Artikel bekannt gibt.

    Ich glaub‘, ich träume! Ich wiederhole hier zum x-ten Mal meine Forderung, Asylbewerbern während ihres laufenden Asylverfahrens lediglich Sachleistungen zukommen zu lassen – über einen geringen zweistelligen Taschengeldbetrag, der zu niedrig für Überweisungen in die Heimat ist, ließe sich aber reden. Erst wenn ihre Asylberechtigung staatlicherseits anerkannt ist, nur dann wären Geldleistungen vom Staat (siehe oben) angemessen. Käme einer von ihnen allerdings auf die Idee, die staatlichen Leistungen durch Straftaten „aufzubessern“, ist er ohne Wenn und Aber abzuschieben – für Gewalttäter hat das grundsätzlich zu gelten!

    Das dürfte für Illegale und „Flüchtlinge“ den Anreiz, in die Republik Österreich einzudringen, deutlich vermindern und damit den Schleuserbanden einen Großteil ihrer „Kundschaft“ nehmen.

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