Heimlicher Völkermord: Weiße Südafrikaner demonstrieren gegen schwarze Gewalt

29. November 2017
Heimlicher Völkermord: Weiße Südafrikaner demonstrieren gegen schwarze Gewalt
Kultur & Gesellschaft
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Pretoria. In Südafrika ist die im Land verbliebene weiße Bevölkerungsminderheit seit vielen Jahren Opfer unglaublicher Gewaltexzesse. Nicht selten handelt es sich bei den Tätern um Schwarze aus dem Umfeld der ANC-Regierungspartei. Praktisch jede Woche kommt es zu oft unbeschreiblich brutalen Morden an weißen (meitst burischen) Farmern und ihren Familien.

Jetzt haben in der Hauptstadt Pretoria hunderte Menschen gegen die immer noch zunehmende Gewalt gegen weiße Farmer protestiert. Die meist weißen Demonstranten marschierten zum Sitz der südafrikanischen Regierung und hielten Transparente mit Aufschriften wie „Stoppt die Farm-Morde” oder „Wir trauern” hoch.

Nach Angaben der Kampagnengruppe AfriForum, der überwiegend Weiße angehören, wurden allein seit Jahresbeginn 2017 bereits mindestens 72 weiße Farmer getötet. In den vergangenen sechs Jahren habe die Zahl der Angriffe auf Farmen und der Morde an weißen Farmern jedes Jahr zugenommen, erklärte AfriForum-Mitglied Ernst Roets. Er forderte von den Behörden abgestimmte Maßnahmen gegen diese Gewalt wie etwa die Schaffung einer Spezialeinheit zum Schutz weißer Farmer.

Dirk Hermann, der den Protestmarsch in Pretoria mitorganisierte, hob hervor, daß Farmer in Südafrika deutlich stärker von Morden betroffen seien als andere Berufsgruppen wie etwa Polizisten.

Bereits am 30. Oktober hatten in Kapstadt, Johannesburg und Pretoria tausende weiße Farmer gegen die zunehmende Gewalt demonstriert. Seit dem gewaltsamen Umbruch Anfang der 1990er Jahre sind tausende Weiße ermordert worden, Kenner der südafrikanischen Realität sprechen sogar von zehntausenden weißen Opfern und mahnen dies als Völkermord an. (mü/sp)

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3 Comments

  1. Südwester schreibt:

    Es ist interessant, daß dieses Thema in europäischen Medien keine Rolle spielt – handelt es sich bei den Opfern doch „nur“ um Buren.

    In Zimbabwe hingegen, wo bei den Farm-Enteignungen einzelne (zwei? drei?) Farmer britischer Herkunft ums Leben kamen, und einige verletzt wurden, hatte dies ein übergroßes Medienecho zur Folge.

  2. Dennis I. schreibt:

    Während Merkel das Elend aus halb Afrika in das Deutsch Sozialsystem importiert schlachten eben jene Hilfsbedürftige weiße Menschen ab wo sie nur können. Hübeb wie drüben.

  3. kölscher Pole schreibt:

    #Südwester

    Bei allem Respekt, das ist Blödsinn was Sie da schreiben.
    In Rhodesien/Zimbabwe gabe es viel, viel mehr Opfer.
    Nur hier werden namentlich 28 genannt:

    http://www.politicsweb.co.za/opinion/mugabe-and-farm-murders-in-zimbabwe

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