Bundesämter legen interaktive Karte mit Ausländeranteilen vor

10. November 2017
Bundesämter legen interaktive Karte mit Ausländeranteilen vor
National
6

Ein wichtiges Informationsangebot haben das Statistische Bundesamt, die Bundesagentur für Arbeit und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gemeinsam auf die Beine gestellt. Es handelt sich um eine interaktive Karte, die für alle Städte und Landkreise Deutschlands den jeweiligen Anteil von Ausländern ausweist, und zwar zum Stichtag 31. Dezember 2015.

Neben dem Gesamtanteil können auch Geschlechterverteilung, Altersklassen und Arbeitslosenquote separat abgefragt werden. Die sogenannten „Schutzsuchenden“ mit den sechs wichtigsten Herkunftsländern sind ebenfalls direkt abfragbar. Achtung: Aufgeführt ist nur die Bevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die Millionen Menschen mit Migrationshintergrund und deutschem Paß sind kein Bestandteil der Karte.

Das Angebot gibt es hier: https://service.destatis.de/DE/karten/migration_integration_regionen.html

 

Bildquelle: Flickr/Metropolico.org/CC-BY-SA-2.0

diesen Beitrag drucken diesen Beitrag drucken

6 Comments

  1. Paul Buchfeld schreibt:

    Die Karte verschweigt den wahren Anteil der Migranten in Deutschland. Es sind dort nur die Ausländer ohne deutsche Staatsangehörigkeit aufgeführt. Die „Deutschen“ mit Migrationshintergrund fehlen.

  2. Olsen schreibt:

    Wo auch immer die Karte und von wem auch immer einzusehen ist, es sind zu viele! Raus!

  3. Zack schreibt:

    Ein Ablenkungsmanöver … und Trostpflästerchen, was schon etwas veraltet ist …

  4. Joachim M. schreibt:

    Woher wollen diese Behörden wissen, wo, wie lange, wie viele und welche Ausländer (welcher Migrationshintergrund und Fluchtgrund) sich die in unseren Bundesländern aufhalten. Es herrscht doch Chaos und Kontrollverlust, sowohl was ihr Ankommen und Weiterreisen betrifft. Wie wiele sind ohne nachgewiesene Identität hier und wie viele sind Mehrfachbezieher von Unterstützungen und Sozialleistungen. Keiner weiß es!!!

  5. olli schreibt:

    Für Prepper im SHTF-Fall einzig wichtig:

    Die Gegend mit der geringsten Bevölkerungsdichte (das ist die Rhön und der Kreis Hildburghausen in Thüringen).

    Und die listet die Karte auch akkurat auf.

  6. Magner schreibt:

    Meine Vorfahren kommen aus Mitteldeutschland, später im 18 Jahrhundert gingen sie wegen Arbeit nach Schlesien und wurden Bergleute. Ich selbst bin dort geboren. Neulich hat man mir bei der Stadtverwaltung gesagt, ich hätte somit einen Migrationshintergrund, da meine Heimat nach 45 an Polen gefallen ist.

    Nun das sehe ich anders. Wer kann mit etwas zu dem Argument der Stadtverwaltung sagen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Facebook Auto Publish Powered By : XYZScripts.com