Zum Jahrestag des Sieges bei Lepanto: Polens Katholiken zelebrieren Rosenkranz-Gebet an den Grenzen

9. Oktober 2017
Zum Jahrestag des Sieges bei Lepanto: Polens Katholiken zelebrieren Rosenkranz-Gebet an den Grenzen
International
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Warschau. Westliche „Qualitätsmedien“ überschlagen sich in „Islamophobie“-Vorwürfen, aber im benachbarten Polen ticken die Uhren anders: mindestens 150.000 polnische Katholiken haben sich am Samstag – dem 7. Oktober – an den Landesgrenzen für ein Rosenkranzgebet getroffen. Nach Angaben der Warschauer Stiftung „Solo Dios Basta“ (zu Deutsch: Gott allein genügt) waren stattliche 4000 Gemeinden an der Aktion „Rosenkranz an der Grenze” beteiligt. Gebetet wurde auf Initiative einer Stiftung für die „Rettung Polens und der Welt”.

Der Krakauer Erzbischof Marek Jedraszewski wird im Zusammenhang mit der ungewöhnlichen Aktion von Medien mit den Worten zitiert, die westlichen Nationen müßten zu ihren christlichen Wurzeln zurückkehren, „damit Europa Europa bleibt”.

Beobachter und diverse Medien interpretieren die Gebetsaktion als Zustimmung zur Haltung der polnischen Regierung, die keine muslimischen „Flüchtlinge“ im Land aufnehmen will und für ihre Weigerung auch den Konflikt mit Brüssel riskiert.

Auch Polens katholische Bischöfe hatten zum Rosenkranzgebet an den Grenzen zu Deutschland, der Ukraine und Weißrußland sowie an der Ostsee und in den Bergen im Süden aufgerufen.

Besonders pikant ist das Datum der Gebetsaktion: der 7. Oktober, der im katholischen Jahreskalender als „Rosenkranz-Fest“ gilt, ist der Jahrestag des Sieges einer christlichen Flotte über die Türken in der Seeschlacht von Lepanto am 7. Oktober 1571. In Polen werden mit diesem Ereignis naheliegende aktuelle Bezüge verbunden. (mü)

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7 Comments

  1. Teri schreibt:

    Jeszcze Polska nie zginęła…

    Und katholische Kirche hatte selbst im „Socialismus“ in Polen starken Einfluss, da sie im 2WK im Widerstand aktiv war.
    Also kann den auch heute keiner vorwerfen, dass sie „Nazis“ sind…

  2. Joachim schreibt:

    Das paßt aber garnicht zur Ansicht des Vatikans, wenn hier der katholische Glauben in Polen verteidigt wird, wo doch erst vor kurzem die Europäer aufgefordert wurden mehr arme Flüchtlinge aufzunehmen. Wenn es gut läuft, für den Krakauer Erzbischof, dann wird er nach Rom geladen und ermahnt, ansonsten kennt man ja auch probatere Mittel, wie z.Bsp. die Exkommunikation, denn bei den neuen Linken innerhalb der Kirche ist ja mittlerweile wieder alles möglich, vor allen Dingen wenn es gegen alles Konservative geht, was diesen Antichristen ja verhaßt ist wie die Pest.

  3. Dr. ALTENBURGER schreibt:

    Vielleicht will die Katholische Kirche in Polen, nur etwas mehr Zuwendungen, von den NGOs, die Polen haben sich schon immer teuer verkauft, besser wäre natürlich echte Standhaftigkeit. Vielleicht hat sich die Kirche nicht richtig abgesprochen in Polen ?????

  4. edelweiß schreibt:

    Wir müssen es verbreiten, denn die Staatsmedien verschweigen es!

  5. Berthold Sonnemann schreibt:

    Der Papismus ist ein Ursprung des Grenzenlosigkeitswahnes und Gleichschaltungswahnes. Die beste Quelle ist das sog. nizäische Glaubensbekenntnis aus dem Jahre 325 christlicher Zeitrechnung, die es damals noch nicht gab:

    Nur eine einzige Gottheit, also das gleiche Prinzip für alle Völker und Stämme. Sohn und Enkel müssen dem Vatergott nicht nur ähnlich (homoi ousios), sondern völlig gleich (homo ousios) sein; das i hat Imperator Konstantin selbst aus dem Text gestrichen; ein Grund: die förmlich adoptieren regionalen Stellvertreter des Imperators dürfen keine anderen letztinstanzlichen Entscheidungen treffen. Dieses Gebet und staatsrechtliche Grundgesetz müsse „allgemein“ (kata holon, katholisch, totalitär) verbindlich sein.

    Wenn Polen um sichere Grenzen und volkliche Identität betet, dann tut es dies heimlich oder unbewusst zu bodenständigen Gottheiten. So wurzelt ja auch das deutsche Weihenachstsfest in Veh, einem mythischen Bruder Wotans, was vielen Deutschen unbekannt und dennoch eine stammesgemäße wichtige Herzensangelegenheit ist.

    Wenn man orientalische Überfremdung loswerden will, sollte man m.E. vor allem die Anfangsgründe des Eigenen nicht in orientalisch überfremdeter, sondern in bewusst eigener Gestalt kultisch pflegen.

  6. Wachsam und wehrhaft? schreibt:

    Dass Deutschland einmal vom christlichen Glauben und kulturell so wenig wehrhaft sein würde ist so erbärmlich. Aber so ist es, wenn die Masse schwach wird im Glauben. Dann kommen andere und erlauben sich immer mehr. Das geht so weit, dass von denen viele sagen, die Deutschen sterben aus. Das alles wird einmal den Muslimen gehören. Gutmenschen-Britannien macht es vor. Eines von vielen Beispielen ist die Stadt Blackburn. Hier sind Weiße heute bereits abgedrängt und steigen noch weiter ab. Frankreich und das Vereinigte Königreich zeigen vor unserer Haustüre was mit immer höherem Muslimanteil mit der Gesellschaft passiert. Es ist zu hoffen, dass die Länder noch rechtzeitig ihre Atomwaffen abbauen, bevor die Musels auch noch die Regierung übernehmen. Bürgermeister stellen sie ja bereits viele. Nicht nur den Londons.

    • S. Horst schreibt:

      Wehrhaft waren die Griechen mit ihrem Glauben an die Göttinnen und Götter des Olymp. Wehrhaft waren die Germanen mit ihrem Glauben an die Asen-Göttinnen und Asen-Götter. Jeweils gelang es einer vergleichsweise kleinen und leicht bewaffneten, aber gleichsam nationalgöttlich inspirierten Anzahl von Kämpfern der Sieg über eine kontinentale Großmacht. Wir sollten uns wieder von Tyr, Thor, Wotan und Frigga begeistern lassen, um mit Aussicht auf Erfolg die orientaloiden Eurokraten und deren Fremdeninvasions- und Bastardisierungskrieg gegen die Völker Europas abzuwehren.

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