Deutschland: 1.086 Brücken in desolatem Zustand – Geld für Infrastrukturmaßnahmen fehlt

7. September 2017
Deutschland: 1.086 Brücken in desolatem Zustand – Geld für Infrastrukturmaßnahmen fehlt
National
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Berlin. Die deutschen Eisenbahnbrücken sind in teils desolatem Zustand, wie eine Datenerhebung ergibt. Insgesamt 1.086 Brücken weisen demnach so gravierende Schäden auf, daß sich eine Renovierung nicht mehr rechnet, der Großteil davon hat diesen Zustand bereits 2014 erreicht. Von den insgesamt 25.682 Brücken in Deutschland ist der Erhebung zufolge fast die Hälfte älter als 80 Jahre, die mit 146 Jahren älteste steht in Saalfeld an der Saale. Besonders dramatisch ist die Lage in Brandenburg, dort hat fast jede zehnte Brücke „gravierende Schäden“.

Und die Lage wird in der Zukunft eher kritischer als besser: Jedes Jahr müßten eigentlich 257 Bahnbrücken in Deutschland erneuert werden, seit dem Amtsantritt der Großen Koalition werden aber nur 115, also nicht einmal die Hälfte, jährlich erneuert. Generell sind die Investitionen in die Infrastruktur in Deutschland zu niedrig, bei dem Anteil pro Einwohner an der Investition in den Schienenverkehr liegt Deutschland in Europa auf dem drittletzten Platz. Die Milliarden an Euro, die der Asyl-Ansturm seit 2015 verschlingt, fehlen an anderen Stellen wie dieser nun dringend. (tw/sp)

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10 Comments

  1. Ole schreibt:

    Wohin das Geld verschwindet, muss man ja zumindest den normal denkenden Menschen nicht mehr fragen.

  2. Belsazar schreibt:

    Die Meldung vergisst, daß bei der neuen Ökonomie, von der Eurobank erfunden, Geld keine Rolle mehr spielt. Geld ist da in Hülle und Fülle, man müsste es nur ausgeben.

  3. Teri schreibt:

    Vor 10 Jahren wollte ich zum 50sten von meinem Bruder, aber mein Sohn hatte keine Ferien. Also fuhren wir statt mit dem Auto am Freitag nachts mit dem Schlafwagen von Stuttgart über München und Salzburg nach Wien und am Sonntag nachmittag wieder zurück.

    Das erste was mir auffiel, war der schlechte Zustand des Schienennetzes der DB. Es ruckelte extrem – wie früher auf den vielbefahrenen Strecken im Ostblock. Schlafen konnte ich bis Salzburg nicht. Erst in Österreich war es besser.

    Und ich bin überzeugt, in den 10 Jahren hat sich außer steigenden Preisen nicht viel geändert. Eher wurde wieder an allen Ecken „gespart“ und auch aus anderen Gründer ist Reisen mit dem Zug nur gefährlicher geworden (z. B. Würzburg).

    Aber mit den Autobahnbrücken wird es trotz den vielen Baustellen auch nicht viel besser sein…

  4. Fackelträger schreibt:

    Das Problem ist aber nicht das Alter der Brücken, sondern die regelmäßige PFLEGE und WARTUNG!
    Über 80, ja bis zu 146 Jahre alte (wahrscheinlich auch kulturell wertvolle) Brücken zu besitzen, ist unser reiches Erbe und keine Schande, wie der Artikel zwischen den Zeilen durchklingen lässt.
    Der Wartungszustand ist das Entscheidende. Und hier fehlt es offenbar. Denn heute sind Deutsche beschäftigt als „Flüchtlingshelfer“, „Sozialforscher“, „Genderbeauftragte“ usw. anstatt mit der Pflege und Erhaltung ihres Kulturgutes!

    • Fackelträger schreibt:

      Das Problem ist aber nicht das Alter der Brücken, sondern die regelmäßige PFLEGE und WARTUNG!
      Über 80, ja bis zu 146 Jahre alte (wahrscheinlich auch kulturell wertvolle) Brücken zu besitzen, ist unser reiches Erbe und keine Schande, wie der Artikel zwischen den Zeilen durchklingen lässt.
      Der Wartungszustand ist das Entscheidende. Und hier fehlt es offenbar. Denn heute sind Deutsche beschäftigt als „Flüchtlingshelfer“, „Sozialforscher“, „Genderbeauftragte“, „Antidiskriminierungs-Wächter“ usw., anstatt mit der Pflege und Erhaltung ihres Kulturgutes!

  5. von Faltin schreibt:

    In Bad Reichenhall auch. Die einst mal reiche Stadt verkommt zum Armenhaus.
    Die Brücke beim Saalachkraftwerk ist nun seit sechs Jahren nur halbseitig befahrbar. Eine Schande. Wer regiert in Bayern? Die AFD? Die SPD? Nein, die CSU, die immer mehr zu einem Kindergarten von Mama Merkel wird.

  6. Hans Huckebein schreibt:

    Wozu braucht’s in Deutschland noch Brücken? Hauptsache, Merkels Gästen geht’s gut hier. Außerdem wird für den kommenden Familiennachzug all dieser Goldstücke noch viel mehr Geld gebraucht.
    Also sputet Euch, liebe Steuerzahler und arbeitet im Akkord! Wir schaffen das…

  7. Dr. ALTENBURGER schreibt:

    Wieder ein absichtlich herbeigeführter Zustand, um die totale Privatisierung einzuführen, Verkauf an Investoren , die Ihr Geld selber drucken, oder mit den Geldern die man dem Steuerzahler angeblich zur Erhaltung der Infrastruktur abgeknöpft , jedoch der sogenannten Bankenrettung rübergeschoben hat.? Oder beides ? Armes Deutschland.

  8. logos schreibt:

    Die selbsternannten Eliten sind offenbar der Ansicht, dass in der BRD
    keine Brücken mehr benötigt werden. Die zu erwartenden Tansporte in der Zukunft werden ohnehin via Eselskarren erfolgen und den Eseln ist egal brückenlos bergauf oder bergab zu laufen.

  9. Frosch schreibt:

    Vor dem September 2015 fehlte hinten und vorne Geld. Als die Goldstücke von der unsäglichen Kanzlerin ins Land gewinkt worden, waren wie im Märchen Tausend und einer Nacht plözlich Milliarden da! Für wie blöd hält man uns eigentlich? 🙁
    Die Antwort kann nur lauten: Mit EIN PROZENT, PEGIDA, den INDENTITÄREN getrennt marschieren und gemeinsam die Etablierten schlagen: AfD wählen! 🙂
    Das ist die allerallerletzte Chance, um unser deutsches Volk vor dem drohenden Untergang zu retten!

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