Verbotener Urlaub in der Heimat: 651 „Flüchtlingen“ in Österreich droht die Abschiebung

26. August 2017
Verbotener Urlaub in der Heimat: 651 „Flüchtlingen“ in Österreich droht die Abschiebung
National
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Wien. In Österreich ist es „Flüchtlingen“ verboten, Urlaub im Heimatland zu machen – der Aufenthalt in dem Staat, aus dem sie geflohen sind, stellt schließlich die Gründe für ihre Flucht in Frage. 651 „Flüchtlinge“ in der Alpenrepublik verstießen gegen diese Bestimmung und müssen jetzt damit rechnen, abgeschoben zu werden. Das ergab jetzt die Antwort der österreichischen Regierung auf eine Anfrage der NEOS-Fraktion im Nationalrat.

Es handelt sich gleichzeitig um einen Anstieg von sage und schreibe 171,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, gab das Innenministerium bekannt.

Anders als Deutschland, wo es bei der Abschiebung von „Flüchtlingen“ immer wieder zu Behinderungen kommt, werden Abschiebekandidaten im Nachbarland relativ konsequent abgeschoben. Die Zahlen stiegen gegenüber 2016 drastisch an. (mü)

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6 Comments

  1. Ole schreibt:

    Urlaub im Kriegstreiben? Dann kann ja Krieg nicht soo schlimm sein. Also kann man es da aushalten. Also können DIE auch wieder heim. Abschieben!!

  2. Sack schreibt:

    Wenn Verfolgte freiwillig zu ihren Verfolgern zurückkehren, dann ist die Verfolgung erlogen …

  3. Emma D. schreibt:

    Wieso „droht“ die Ausschaffung? Einfach ausschaffen!

    „Integration“ ist für die Betroffenen eine Umerziehung und daher Psychoterror. Hierzulande zerstört Integration die genetische Integrität gemäß dem perversen Menschenzüchter und Pentagon-Strategen Thomas Barnett, der für Europa eine „hellbraune Rasse“ nach dem Vorbild altägyptischer Sklaven gefordert hat, mit einem Intelligenzquotienten von 90, um klug genug zum Arbeiten, aber zu dumm für politisches Mitwirken zu sein.

  4. Dr. W. Schauerte schreibt:

    Urlaub wird bei uns munter gewährt

  5. Bernd Sydow schreibt:

    Wenn jemand als (vorgeblich) Schutzsuchender vor Krieg, Terror und Verwüstung zwecks Urlaub in eben dieses Land zurückkehrt, ist das an Unverfrorenheit kaum zu überbieten. Zudem stellt dieses Verhalten eines solchen Flüchtlingssimulanten auch eine Verhöhnung des ihm Zuflucht gewährenden Aufnahmelandes dar. Umgehende Abschiebung und Wiedereinreiseverbot auf Lebenszeit wären in so einem Fall die einzig passende Reaktion des Staates.

  6. Mike Hunter schreibt:

    Was denn, nur 651 Flüchtlingen? Das ist ein Witz und ich vermute, dass in Deutschland und der Rest-EU Zehntausende abgeschoben werden müssten. Denn wenn hier tausende nach Syrien, Afghanistan und andere Länder reisen, dann sind diese offensichtlich sicher. Und damit können alle Kriminellen und auch alle anderen Ausreisepflichtigen nun raus.

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