Befriedung in Syrien: 7.000 Familien nach Ost-Aleppo zurückgekehrt

12. April 2017
Befriedung in Syrien: 7.000 Familien nach Ost-Aleppo zurückgekehrt
International
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Damaskus/Hmeimim. Wenn es gute Neuigkeiten zu berichten gibt, zieren sich die westlichen „Qualitätsmedien“ gerne. Deshalb ist auch von einer Mitteilung des russischen Generalobersten Sergej Ruzkoj, Chef der Hauptverwaltung Operatives im russischen Generalstab, bei „Bild“ und Co. kein Sterbenswörtchen zu lesen. Dem russischen General zufolge sind inzwischen mehr als 7.000 Familien wieder in ihre Häuser im vorher stark umkämpften Ost-Aleppo zurückgekehrt. Syrische Pioniere schließen derzeit die Räumungsarbeiten in der vom IS befreiten Stadt ab.

„Derzeit werden Wohnhäuser und andere soziale Anlagen wiederhergestellt“, sagte Ruzkoj.

Darüber hinaus schlössen sich immer noch weitere Gruppierungen der „bewaffneten Opposition“ der Waffenruhe vom 30. Dezember 2016 an. Mittlerweile sei die Zahl auf 204 Gruppen gestiegen, teilte Ruzkoj mit und sagte: „In den vergangenen zwei Wochen haben Vertreter von 55 Ortschaften das Versöhnungsabkommen unterzeichnet.“ In den „versöhnten“ syrischen Städten und Siedlungen sollen mehr als drei Millionen Menschen leben. Außerdem hilft das russische Versöhnungszentrum für Syrien der Zivilbevölkerung des umkämpften Staates mit Lebensmitteln und Gütern. (mü)

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