Niederlande-Wahl: Wilders „Partei für die Freiheit“ wird zweitstärkste Kraft – Regierungschef Rutte verliert über 5 Prozent

16. März 2017
Niederlande-Wahl: Wilders „Partei für die Freiheit“ wird zweitstärkste Kraft – Regierungschef Rutte verliert über 5 Prozent
International
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Die Niederländer haben entschieden. Nach Auszählung von rund 90 Prozent aller Stimmen ergibt sich folgendes Bild: „Die rechtsliberale Partei von Ministerpräsident Mark Rutte liegt mit 21,2 Prozent klar vorn, [verlor aber im Vergleich zu den letzten Wahlen 5,2 Prozentpunkte; Anm. d. Red.]. Danach folgt die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders mit 13,1 Prozent [plus 3 Prozent]. Auf dem dritten Platz liegen mit 12,6 Prozent die Christdemokraten. Knapp dahinter kommen die linksliberalen Democraten 66 mit 12,1 Prozent. Umgerechnet in Mandate ergeben sich demnach 33 Sitze für Ruttes rechtsliberale Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD). Wilders‘ Partei für die Freiheit (PVV) kommt auf 20 der 150 Parlamentssitze. Die Christdemokraten und die Democraten 66 holen jeweils 19. Möglicherweise steht das Endergebnis erst am Freitag fest.“ (F.A.Z.)

Auch der EU-kritischen und rechtsnationalen Initiative „Forum für Demokratie“ (FvD) gelang mit 1,8 Prozent der Einzug ins Parlament, sie wird in Zukunft zwei Abgeordnete stellen. Auch die Migranten-Partei „Denk“ wird mit drei Abgeordneten im Parlament vertreten sein. Insgesamt ziehen 13 Parteien in die niederländische „Zweite Kammer“ ein.

Der islamkritische Wilders über das Wahlergebnis seiner Partei: „Wir gehören zu den Gewinnern der Wahl, aber ich wäre natürlich gern die größte Partei geworden. Das sind nicht die 30 Sitze, auf die ich gehofft hatte.“ (sp)

 

Bildquelle: Wikimedia/Wouter Engler/CC-BY-SA 4.0

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2 Comments

  1. Markus Geyer schreibt:

    Wichtig ist nun,daß Frau LePen französische Präsidentin wird.

    Das wäre die halbe Miete auf dem Weg hin zum Ende des grünsozialistischen Terrors, für den die eu(EUROPAS UNGLÜCK) steht!!

  2. Jürgen Dörschel schreibt:

    Nun, ich hätte persönlich Geert Wilders gewählt, aber mit Mark Rutte sind die Niederlande allemal besser dran als wir mit Angela Merkel. Mark Rutte überzeugt immerhin teilweise mit richtigen Konsequenzen. Angela Merkel zieht es vor, bei Donald Trump das Schmusekätzchen zu spielen, und meint allen Ernstes, damit einen „Freund fürs Leben“ zu gewinnen.

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