„Breitbart“ wird in Deutschland aktiv: Linke fürchten um die Medienhoheit

13. Januar 2017
„Breitbart“ wird in Deutschland aktiv: Linke fürchten um die Medienhoheit
Kultur & Gesellschaft
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Washington/Berlin. Im Gefolge der Trump-Wahl bekommen die bisher tonangebenden Linksliberalen auch außerhalb der USA plötzlich Konkurrenz – und das versetzt sie in Panik. Neueste Schreckensmeldung für Linke: jetzt will das einflußreiche amerikanische Rechtsportal „Breitbart News“, das im US-Wahlkampf für Trump getrommelt hatte, auch in Europa aktiv werden. Daß die linke Medienhoheit plötzlich Konkurrenz bekommt – eine Angstvision für die ansonsten so „Toleranten“.

Im Frühjahr will „Breitbart“ dem Vernehmen nach auch in Deutschland loslegen – und bis zur Bundestagswahl im Herbst die publizistische Landschaft bunter machen. Einen Ableger in London gibt es bereits.

Linke Gutmenschen wollen deshalb jetzt mobil machen und ein speziell auf „Breitbart“ zugeschnittenes Überwachungs- und Denunzierungsprojekt ins Leben rufen: „Schmalbart“, eine Initiative des „Digitalberaters“ Christoph Kappes. Er will sein Projekt am 14. Januar in Berlin im Rahmen eines „Camps“ starten, zu dem sich rund 100 Personen angemeldet haben sollen.

„Breitbart News“ wurde 2007 von Andrew Breitbart gegründet. Positioniert als Anti-Establishment-Medium, entwickelte sich die Seite zu einem Sprachrohr der sogenannten Alt-Right-Bewegung, die sich rechts der US-Republikaner formierte. Nach dem Tod Breitbarts 2012 wurde Steve Bannon zum Vordenker und Stichwortgeber der Plattform. Im Wahlkampf setzte er massiv auf Donald Trump – und wurde nach dessen Wahlsieg zum Chefberater des neuen Präsidenten ernannt. (mü)

7 Comments

  1. Hans Meier schreibt:

    „Schmalbart & Friends“ haben bereits verloren, bevor sie in die Startposition gehen, es fehlt ihnen etwas entscheitendes.

    Ich habe schon vor vielen Jahren, als der Focus noch nicht ganz nach links weggerutscht war, empfohlen das mediale Vakuum, in dem weder eine liberale noch eine konservative journalistische Direktheit so konkret und praktisch daherkommt, so „wie ein Polier auf der Baustelle“, sei eine Riesenchance für jeden echten Journalisten einen Neustart zu wagen, um ein wahrer Senkrecht-Starter zu werden, der sich nicht länger verbiegen und anschmiegen lassen muss.
    Dieses Vakuum an intelligenter Freiheit, was auch durch das GEZ-Propaganda-Programm geschaffen wird, so dass „der Durst und der Hunger nach kulturell geschmacklich feiner Note“ entsteht, die nicht „der links-duftenden Standart-Kotze“ gleicht, ist definitiv vorhanden.

    Die Zahl der tatsächlich Produktiven, die also nicht in die Geisterwissenschaften flüchteten und nun ideologisiert „adornosieren“ diese „Hirn-Wichser & Genderkühe“ sind doch eine extreme Minderheit, die sich ihre „Filzwerke“ im medialen Rausche-Wald eingerichtet haben und nur eine Relativität eines vorübergehenden Zeitgeistes darstellen.

    A pro po „die Zeit“, fand ich einzig wegen den Anzeigen der Lehrerinnen die einen „Ken“ suchten interessant, der Rest war immer Stuss für Image-Träger.
    Allein diese Bekannt-Schaftsuche war aufschlussreich, denn „da suchte Frau“, einen der den Hund bei schlechtem Wetter ausführt und mit Blumen und Pralinen heimkehrt und den Haushalt macht und auch noch tüchtig Geld mitbringt.
    Einfach köstlich!
    Diese „weibliche Interpretation einer Relativitäts-Theorie“, in der die Energie, die eine dreidimensionale Masse haben kann, sich mit der Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat in der sichtbaren Ebene ausbreitet, ist zwar „vierdimensional“ aber wieso sollten das, „die Leser der Zeit“ jemals verstehen können?

  2. S. Horst schreibt:

    Das Negative (Verneinende) ist schwächer als das Positive (etwas Hinstellende). Wer gegen das Hingestellte ist, hat sich schon auf das Hingestellte eingelassen und ist dessen Sklave geworden.
    Alles was „Anti“ (Dagegen) ist, hinkt hinterher. Negativwerbung ist auch Werbung, ein Schmalspur-Schmalbart um so mehr. Wer siegen will, muss sich etwas Neues ausdenken und es konstruktiv aufbauen.

  3. olli schreibt:

    Ich anempfehle den Herren Ochsenreiter, Kleine-Hartlage und Haselhorst als Zuerst!-Macher dringend, mit Breitbart enger zusammen zu arbeiten, ggf. zu fusionieren.

    Kräfte bündeln, nicht zersplittern! Breitbart und Zuerst! sind eindeutig aus dem selben guten Holz geschnitzt.

  4. Claus Ernst schreibt:

    Daß den meist linksideologisch fixierten Massenmedien Konkurrenz erwächst
    wurde höchste Zeit. Die GEZ-finanzierten Volkserzieher an der Leine in-
    tellektuell verblödeter 68er Restbestände in Politik und Gesellschaft
    wähnen sich mittlerweile in einer unangreifbaren Position und agieren
    wie die schlimmsten Agitprop-Truppen in totalitären Staaten. Egal wo man
    hinschaut, ob in regionale Presseorgane, in überregionale Zeitungen und
    von ARD und ZDF ganz zu schweigen, überall wird unisono die Melodie von
    Multi-Kulti und vor allem das Lied vom Diktum des Genderismus gesungen.
    In einer Medienlandschaft, die sich selbst gerne als frei und unabhängig
    bezeichnet, sollte zumindest eine, nur eine ernstzunehmende Strömung
    mit gegenteiligen Argumenten vertreten sein – ist es aber nicht. Aus
    diesem Grund sind alternative Kanäle entstanden, nicht nur in Deutschland,
    sondern auch in Europa und Übersee. Die Einseitigkeit der politischen
    Hofberichterstattung der MSM ist so offensichtlich, daß es schon beinahe
    peinlich anmutet. Die Beiträge der Hauptkommentatoren beispielsweise im
    Mannheimer Morgen sind inhaltlich dermaßen erbärmlich, daß es sich nicht
    lohnt auch nur ein einziges Wort dazu zu sagen. In diesem Sinn ist es nur
    zu begrüßen, daß ein Gegengewicht zu den Zeitgeistschleimern in den Re-
    daktionsräumen der Medien entsteht.

  5. Mark schreibt:

    Ja, das klingt nach etwas, was längst fällig ist. Aber leicht wird es nicht unbedingt. Das liegt nicht wirklich daran, daß die ach so „freien Medien“ noch immer eine Art „Lufthoheit“ in der „Meinungsbildung“ zu haben scheinen. Sondern daran, daß viele Gutgläubige ernsthaft für bare Münze nehmen, was ihnen durch Boulevardpresse, Rundfunk und Fernsehen präsentiert wird. Etwa nach dem Motto: „Das-muß-stimmen-sonst-könnten-sie-es-ja-nicht-so-berichten.“
    Daß sie aber gerade durch derartige „Qualitätmedien“ belogen und manipuliert werden, können sich viele einfach nicht vorstellen.

  6. Aristoteles schreibt:

    Das bunte Regime rüstet schon dagegen mit dem scheinbar witzig klingen sollenden Projekt:
    Schmalbart.

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