Russischer Generalstabschef: Russische Luftwaffe flog 71.000 Angriffe gegen den IS

12. Januar 2017
Russischer Generalstabschef: Russische Luftwaffe flog 71.000 Angriffe gegen den IS
International
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Moskau. Der russische Generalstabschef Gerassimow hat eine positive Bilanz der russischen Luftangriffe in Syrien gezogen. Demnach sind seit Beginn des russischen Engagements im Oktober 2015 bei 19.160 Kampfeinsätzen unter anderem 174 Ölraffinerien der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) vernichtet worden. Dadurch sei dem IS die wichtigste Einnahmequelle entzogen worden, betonte Gerassimow in einer Konferenzschaltung.

Insgesamt habe die russische Luftwaffe seit Beginn der Operationen mehr als 71.000 Schläge gegen die Infrastruktur des IS geführt und dabei mehr als 200 IS-Objekte, 174 illegale Ölförderanlagen und 111 Tankwagen-Kolonnen vernichtet. „Die Hauptziele der Luftwaffe waren Ausbildungslager der Terror-Kämpfer, Werke und Werkstätten zur Produktion von Munition sowie illegale Ölförderanlagen der Terrororganisation ‚Islamischer Staat‘“, präzisierte der Generalstabschef. „Das hat es ermöglicht, nicht nur das Versorgungssystem der IS-Banden zu stören, sondern sie auch um ihre wichtigste Einnahmequelle zu bringen.“

Außerdem hätten die russischen Fliegerkräfte in Syrien 12.360 Quadratkilometer Fläche und 499 Ortschaften von den Terroristen befreit. Der Einsatz habe „den Verlauf des Kampfes gegen den Terrorismus“ in Syrien „grundsätzlich geändert“, so Gerassimow. (mü)

 

Bildquelle: Wikipedia/Dura-Ace/CC BY-SA 3.0 (Bildformat bearbeitet)
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2 Comments

  1. M.Diver schreibt:

    Ein hoch, ein hoch, ein dreimal hoch, endlich wieder einigermasen Frieden im Land

  2. Claus Ernst schreibt:

    Russland ist die einzigste Macht, die -vorerst- die Etablierung eines radikalislamischen Staates im Gewand eines Kalifats im Nahen Osten ver-
    hindert hat. Und dafür muß sich Putin auch noch von westlichen Politikern
    verunglimpfen lassen. Offensichtlich scheint dem Westen eine islamisch-theokratische Diktatur unter Führung eines direkten Mohammed-Nachfolgers im Nahen Osten willkommener zu sein, als ein Assad mit Putin als Schutzherrn. Was die erfolgreiche Installation eines Kalifats auf dem Territorium von Syrien und Irak für Nachahmungskräfte im Nahen Osten freigesetzt hätte, mag man sich nicht vorstellen. Um so irrsinniger ist die pauschale westliche Diffamierung Putins. Die heuchlerische, pharisäer-
    hafte westliche Politik stößt überall sichtbar an ihre Grenzen. Aber ein
    Wandel ist spürbar. Ein gutes Verhältnis von Trum zu Putin ist nicht nur
    wünschenswert, sondern notwendig. Und zwar um so notwendiger, je intensiver die MSM dagegen polemisieren.

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