Gut für die Welt: Mega-Spekulant George Soros argwöhnt düstere Zukunft

31. Dezember 2016
Gut für die Welt: Mega-Spekulant George Soros argwöhnt düstere Zukunft
International
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New York City. Der Multimilliardär, „Philanthrop“ und Börsenspekulant George Soros, der mitverantwortlich für die „bunten“ Revolutionen und „Flüchtlings“-Ströme der letzten Jahre ist, sieht schwarz. Zumindest zeichnet er in einer Analyse für das „Project Syndicate“ ein düsteres Zukunftsbild. Verantwortlich dafür macht er Deutschland.

Denn: Anders als die USA nach dem Zweiten Weltkrieg habe Deutschland den „anderen Nationen ein Austeritätsprogramm auferlegt“, statt ihnen nach der Lehman-Pleite 2008 mit einem neuen Marshall-Plan zu helfen. Seither seien weitere unheilvolle Weichenstellungen in Richtung EU-Zerfall erfolgt: Brexit, Trump-Sieg und italienisches Referendum. Soros bezeichnete Trump als „Möchtegern-Diktator“, seine neue Regierung bestehe „aus inkompetenten Extremisten und pensionierten Generälen“.

Mehr als Trump fürchtet der Mega-Spekulant Soros aber offenbar Kremlchef Putin. Im Tonfall der US-Liberalen behauptet er ohne Beweise, Putin habe mit Fake News und Propaganda Trumps Sieg herbeigeführt. Verhängnisvoll sei zudem, daß in Frankreich sowohl der konservative François Fillon als auch Marine Le Pen eine „Nähe zu Putin“ hätten: „Wenn einer von diesen beiden gewinnt, ist die Dominanz Putins über Europa ein fait accompli.“

Seinen eigenen Beitrag zur anhaltenden Krise der EU erwähnt Soros bei alledem nur ganz am Rande. Schließlich war Soros einer der wichtigsten Drahtzieher hinter den jüngsten „Flüchtlings“-Strömen, und den fatalen „Türkei-Deal“ als Antwort auf Merkels verheerende Grenzöffnungspolitik hatte die von ihm finanzierte „Europäische Stabilitätsinitiative“ (ESI) der Bundeskanzlerin vorgeschlagen. (mü)

 

Bildquelle: Copyright by World Economic Forum. swiss-image.ch/Photo by Sebastian Derungs. Wikimedia/Sandstein/CC BY-SA 2.0

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Ein Kommentar

  1. Levan schreibt:

    Er gehört längst im Knast

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