Syrien-Konflikt: Rund 2.000 Islamisten aus EU-Staaten im Kampf gegen die Armee

9. Dezember 2013

Zwei Panzer der syrischen Armee im Einsatz (Screenshot: YouTube/newsanna)

Brüssel. Im Syrien-Konflikt kämpfen nach Berechnungen des belgischen Innenministeriums und der EU rund 2.000 Islamisten aus europäischen Ländern gegen die säkulare Regierung von Präsident Bashar al-Assad.

Bei einer Pressekonferenz in Brüssel sprach die belgische Innenministerin Joelle Milquet von mindestens 1.500 bis 2.000 Jihad-Reisenden aus Mitgliedsstaaten der EU, berichtet „Euronews“. Insgesamt kämpfen im Mittelmeerland Syrien rund 100.000 Rebellen gegen die syrische Armee, die Hälfte davon gehört einer kürzlich veröffentlichten britischen Studie zufolge islamistischen Gruppierungen wie der „Jabhat al-Nusra“ oder dem „Islamischen Staat im Irak und Syrien“ (ISIS) an. Aus Deutschland sind rund 230 Islamisten nach Syrien ausgereist. Bislang elf davon sind in den Gefechten von der syrischen Armee oder kurdischen Milizen getötet worden, der bekannteste von ihnen war der ehemalige U18-Fußballnationalspieler Burak Karan. Mehrere, darunter ein Pforzheimer Islamist sowie der Berliner Ex-Rapper „Deso Dogg“ alias Denis Mamadou Cuspert, wurden verwundet.

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