Hamburg. Der Aschermittwoch besiegelte das Ende der närrischen Tage und läutete die christliche Fastenzeit ein. In diesem Jahr fiel er mit dem Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan zusammen. Edeka nahm dies zum Anlaß, seinen Kunden auf Facebook „eine schöne und besinnliche Fastenzeit“ zu wünschen – allerdings ausschließlich den muslimischen.
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Unter einem Bild mit Halbmond und orientalischem Dekor stand „Ramadan Mubarak“. Vom österlichen Fastenbrauch der Christen fand sich keine Spur. In den Kommentaren zeigten sich viele Nutzer verstimmt. „Uns Christen wird keine schöne Fastenzeit gewünscht?“, hieß es da. Einem anderen „fehlten die Worte“, ein dritter sah einen „Grund mehr, nicht mehr bei Edeka einzukaufen“.
Der Lebensmittel-Riese, der in den letzten Jahren immer wieder wegen seiner demonstrativ „multikulturellen“ Firmenpolitik Kritik auf sich zog, reagierte und erklärte trotzig: „Wir stehen für Vielfalt in der Gesellschaft. Bei uns ist jeder Mensch willkommen – unabhängig von Nationalität, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Alter.“ Für eine ausdrückliche Erwähnung der christlichen Fastenzeit reichte es aber auch diesmal nicht.
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In Deutschland wird das Christentum mit seinen Feiertagen ohnehin seit langem mehr oder weniger subtil aus dem öffentlichen Blickfeld gedrängt. Schon in wenigen Wochen werden auch die Debatten um Karfreitag und das Tanzverbot wieder angeheizt werden. Man kann darauf wetten. (rk)
Bild von Amna Sayeed auf Pixabay
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