Nach feigem Mord in Narbonne: Tausende fordern Gerechtigkeit für Louis

9. Juli 2026
Nach feigem Mord in Narbonne: Tausende fordern Gerechtigkeit für Louis
International
0
Foto: Symbolbild

Narbonne/Paris. In immer mehr westeuropäischen Ländern sorgen heimtückische Morde an meist jungen Einheimischen für anhaltende Wut und Empörung – nicht zuletzt über die Unfähigkeit der eigenen Regierungen, die Sicherheit im öffentlichen Raum zu gewährleisten. Am Sonntag nahmen nach dem gewaltsamen Tod des 17jährigen Louis tausende Menschen im südfranzösischen Narbonne Abschied von dem Jugendlichen und forderten eine harte Bestrafung der Täter. Nach Angaben der Polizei beteiligten sich rund 4.500 Menschen an dem Trauerzug unter dem Motto „Der letzte Marsch“, zu dem Angehörige der Familie aufgerufen hatten.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Der Demonstrationszug einschließlich der Gedenkveranstaltung bewegte sich in der Nähe des Tatorts. Dort war Louis am Abend des 19. Juni auf eine Baustelle gelockt und von fünf Angreifern in einen Hinterhalt gelockt worden. Die Täter prügelten so lange auf den Jugendlichen ein, bis er lebensgefährlich verletzt war. Ein von ihnen selbst aufgenommenes Video der Tat verbreitete sich anschließend über X und zeigt unter anderem Schläge gegen den Kopf des am Boden liegenden Opfers. Erst am nächsten Morgen wurde Louis regungslos gefunden; wenige Tage später erlag er seinen Verletzungen.

Zahlreiche Politiker aus dem rechten und konservativen Lager folgten dem Aufruf der Familie, darunter Marion Maréchal, Éric Zemmour sowie Vertreter des Rassemblement National. Zuvor hatte Louis‘ Tante erklärt: „Ich lade alle Vertreter des Staates ein, alle gewählten Politiker, ihre Verantwortung wahrzunehmen: Sie sollen bei diesem Marsch anwesend sein.“

Besonders bewegend war die Ansprache der Mutter. Mit zitternder Stimme sagte sie: „Ich will mich nicht verabschieden, ich kann es nicht.“ Anschließend erhob sie schwere Vorwürfe gegen das geltende Jugendstrafrecht. Sie wolle „nichts mehr von einer Minderjährigen-Entschuldigung hören“. Es sei unerträglich, wenn die Mörder ihres Sohnes lediglich acht oder zehn Jahre Haft erhielten. Stattdessen kündigte sie an: „Ich werde dafür kämpfen, daß sie alle dreißig Jahre unbedingte, nicht verkürzbare und endgültige Haftstrafe erhalten. Wir werden dem Wort ‚lebenslänglich‘ wieder seine volle Bedeutung geben.“

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Die Verdächtigen sind inzwischen identifiziert und festgenommen worden. Die Ermittlungsbehörden haben den Tatvorwurf von versuchtem Mord auf Mord verschärft. Zur Herkunft der Beschuldigten liegen bislang keine gesicherten Angaben vor. (mü)

Bild: Pixabay/gemeinfrei

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Schreibe einen Kommentar

Die maximale Zeichenanzahl bei Kommentaren ist auf 2000 begrenzt.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert