Ergolding/Niederbayern. Unvergessen ist, was die langjährige grüne Bundestagspräsidentin Katrin Göring Eckardt mit Blick auf den „Flüchtlings“-Tsunami 2015 auf einem Grünen-Parteitag vollmundig erklärte: „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf!“
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Die Änderungen sind inzwischen in der bundesdeutschen Gesellschaft angekommen. Die Polizeistatistiken geben mit erschreckenden Zahlen darüber Aufschluß. Und es geht längst nicht mehr nur um Gruppenvergewaltigungen und die täglichen Messerattacken. Jetzt mußten im niederbayerischen Ergolding die Fahrgäste eines Linienbusses eine ungewöhnliche Unterbrechung der Fahrt über sich ergehen lassen. Der Bus auf dem Weg in die Landshuter Innenstadt hielt nicht wegen eines Staus oder einer technischen Panne, sondern weil der – offensichtlich muslimische –Fahrer seine Fahrt für ein Gebet unterbrach.
Nach Berichten verschiedener Nachrichtenportale steuerte der Busfahrer eine Haltestelle in Ergolding an, verließ seinen Platz, ging in den hinteren Teil des voll besetzten Fahrzeugs, breitete dort seinen Gebetsteppich aus und verrichtete sein Gebet. Die Fahrgäste mußten mehrere Minuten warten, ehe die Fahrt fortgesetzt wurde.
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Der unerwartete Zwischenstopp sorgte bei den Passagieren für Irritationen. „Die Fahrgäste waren überrascht, aber auch verunsichert“, berichtet Sat.1 Bayern. Durch die Unterbrechung entstand eine mehrminütige Verspätung.
Die Stadtwerke Landshut reagierten auf den Vorfall mit dem Hinweis, daß die Religionsfreiheit selbstverständlich geachtet werde. Zugleich stellten sie klar, daß dies nicht dazu führen dürfe, den planmäßigen Linienverkehr zu unterbrechen. Ein Busfahrer habe seinen Fahrdienst ohne eigenmächtige Unterbrechungen zu erfüllen. Ob und welche Konsequenzen das Busunternehmen nun zu ziehen beabsichtigt, wurde nicht gesagt. Die Fahrgäste in der niederbayerischen Provinz, aber auch überall sonst im Land werden sich schon einmal darauf einstellen können, daß es künftig öfter zu Gebetspausen während ihrer Busfahrten kommt. (rk)
Bild: Pixabay/Gemeinfrei
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