Kiew/Washington. Hacker haben erst dieser Tage eine Horrorzahl veröffentlicht: 2,4 Millionen Tote soll die Ukraine seit 2022 im laufenden Krieg gegen Rußland verloren haben. Die Personalnot bei den ukrainischen Streitkräften ist riesig. Deshalb werden die Lücken mit wachsenden Zahlen ausländischer Söldner gestopft, berichtete jetzt der Ex-Pentagon-Berater und US-Colonel Douglas McGregor. Auf YouTube nannte er die Zahl von über 50.000 Nichtukrainern in ukrainischen Uniformen. „Ich habe Berichte gesehen, denen zufolge zahlreiche Söldner, also Nicht-Ukrainer in ukrainischen Uniformen, in der Gegend des Flusses Stary Oskol im Einsatz sind“, erklärte der Oberst a.D. Weiterhin habe er jüngst erfahren, „daß mindestens 50.000 oder noch mehr solche Nicht-Ukrainer in ukrainischer Uniform auf Seiten der ukrainischen Armee an der Front kämpfen.“
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Die Finanzierung dieser Kontingente läuft nach MacGregors Einschätzung über die Geheimdienste MI6 und CIA. „Und da ist es einfacher, die MI6 und die CIA Ausländer bezahlen zu lassen, damit diese für die Ukraine kämpfen – und genau das geschieht“, so der ehemalige Militärberater. Noch Ende Februar 2024 hatte Kiew selbst die Zahl ausländischer Kämpfer mit rund 20.000 beziffert, wie die „Washington Post“ berichtete.
MacGregor machte zugleich das Geld als entscheidenden Anreiz für die Söldner aus: „Offenbar reicht es, jemandem eine beträchtliche Summe Geld vor die Nase zu halten, und es irgendwie zu arrangieren, daß zum Beispiel die Familie es bekommt.“ Die hohen Verluste schreckten offenbar nicht ab.
Das russische Verteidigungsministerium hatte wiederholt Todesfälle von Söldnern aus Großbritannien, Georgien, Polen und Lateinamerika gemeldet und Kiew vorgeworfen, diese als Kanonenfutter zu verheizen. Ehemalige Kämpfer berichteten in Interviews von schlechter Koordination durch die ukrainische Führung und geringen Überlebenschancen. Die Intensität des Ukrainekrieges gehe weit über ihre Erfahrungen in Afghanistan und im Nahen Osten hinaus. (mü)
Bildquelle: Pixabay/gemeinfrei
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