Austin/Texas. Eine texanische Masseuse verlor wegen Islamkritik in der Öffentlichkeit ihren Job – und das ausgerechnet im republikanisch regierten Texas. Ein 44 Sekunden langes Video zeigt zeigt die Frau namens Dasha Kilpatrick in blauer Berufskleidung, wie sie zwei nicht im Bild sichtbare Frauen anspricht. „Islam ist eine Terrororganisation, keine Religion“, sagt sie. „Ich bin sehr gebildet in diesem Thema. Sie müssen gehen. Sie sind hier nicht willkommen. Das ist kein muslimisches Land. Das ist ein christliches Land.“ Eine der Frauen erwidert: „Wir haben hier die Staatsbürgerschaft.“ Gefilmt wurde der Vorfall in einem H-E-B-Markt in Conroe.
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Nach massiven Online-Reaktionen und der Kündigung durch den Arbeitgeber startete eine Spendenaktion auf der christlichen Plattform GiveSendGo, die zur Solidarität mit Dasha aufruft. Mit Stand vom Dienstag kamen 140.178 Dollar zusammen.
Der demokratische Kongreßabgeordnete Suleman Lalani (sic!) verurteilte die Äußerungen als „beunruhigend“ und sprach im üblichen Linken-Tonfall von einem „Haß-Virus“.
Probleme mit Muslimen gibt es selbstverständlich auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten – und offenbar werden es mehr, wenn man den Statistiken glauben will. Der Nahostkonflikt, Einwanderungsdebatten und islamistische Anschläge befeuern die Spannungen. Präsident Trump hatte in seiner ersten Amtszeit die Einreise aus mehreren mehrheitlich muslimischen Staaten beschränkt und beschuldigt nun Demokraten, Betrugsfälle mit Somali-Amerikanern in Minnesota zu vertuschen.
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Unterstützung erhielt Kilpatrick denn auch von der republikanischen Abgeordneten Nancy Mace. Sie schrieb auf X: „Ich stehe zu Dasha, und ihr?“ – eine Meinung, mit der die Politikerin offenbar nicht allein ist. (mü)
Bild von hosny salah auf Pixabay
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