Berlin. Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft erhöhen den Druck im Kampf gegen die organisierte Kriminalität. Dazu besteht in der schwarz-rot regierten Hauptstadt aller Grund. Denn nicht nur jede Menge Araberclans treiben hier ihr Unwesen, sondern seit einigen Jahren verstärkt auch eine hochkriminelle Türken-Mafia, die „Daltons“. Einer ihrer Ableger, die „Ezgins“, betrachtet Berlin offenbar als sicheren Rückzugsraum und ist dabei, ganze Branchen des organisierten Verbrechens zu übernehmen.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Jetzt nahm das Berliner Landeskriminalamt (LKA) bei einer großangelegten Razzia drei Männer im Alter von 18, 46 und 50 Jahren fest. Insgesamt richteten sich die Ermittlungen gegen 13 Tatverdächtige zwischen 16 und 61 Jahren. Sie stehen im Verdacht, Schutzgelderpressungen sowie den Handel mit Schußwaffen betrieben zu haben.
Nach Erkenntnissen der Ermittler steuern Hintermänner ihre Banden von der Türkei aus. Ziel der Einschüchterungen sind vor allem türkisch- und kurdischstämmige Geschäftsleute in Berlin und anderen Städten, von denen hohe Geldbeträge erpreßt werden sollen.
Die Beamten durchsuchten elf Wohnungen in Kreuzberg, Neukölln, Tempelhof und Wedding sowie weitere Objekte in Blankenfelde-Mahlow und Bitterfeld-Wolfen. Spezialeinsatzkommandos sicherten den Zugriff. Dabei beschlagnahmten die Ermittler fünf scharfe Schußwaffen, Magazine, Munition, mehrere Messer, Mobiltelefone, Heroin, 2,7 Kilogramm Marihuana und Bargeld in fünfstelliger Höhe. Ein Teil der Beschuldigten ist bereits vorbestraft. Sämtliche Verdächtigen werden der organisierten Kriminalität zugerechnet.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Seit Herbst 2025 geht Berlin mit eigens geschaffenen Ermittlungsgruppen entschlossener gegen die Szene vor. Die Polizeieinheit „Ferrum“ arbeitet seit November, die Staatanwaltsgruppe „Telum“ seit Ende Februar eng mit ihr zusammen. Auch die jüngsten Schüsse auf eine Gaststätte in Tempelhof übernahm „Ferrum“.
Nach Angaben der Polizei reisen junge Täter eigens aus der Türkei ein, verüben Anschläge auf Geschäfte, Fahrzeuge oder Personen und verlassen Deutschland oft schon nach wenigen Tagen wieder. Ende Mai saßen knapp 30 Verdächtige in Untersuchungshaft; insgesamt laufen inzwischen weit über 100 Ermittlungsverfahren. Ob die Berliner Behörden den Kampf gegen die „Daltons“ noch gewinnen können, ist fraglich. (rk)
Bild: Pixabay/Gemeinfrei
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin