Neuer Wirbel um Rotherham-Mißbrauchsskandal: Nicht 1400, sondern 250.000 Opfer

21. Juni 2026
Neuer Wirbel um Rotherham-Mißbrauchsskandal: Nicht 1400, sondern 250.000 Opfer
International
0
Foto: Symbolbild

London. Daß das Thema Illegale Migration und Ausländerkriminalität die britische Politik künftig noch stärker als bisher dominieren wird, kann angesichts der jüngsten Vorfälle nicht überraschen. Noch immer erhitzt der Fall des im Dezember von einem indischen Sikh ermordeten Studenten Henry Nowak die Gemüter – aber praktisch wöchentlich kommt es zu neuen Vorfällen.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Auch Rupert Lowe will den Kampf gegen illegale Migration nun zum Kernprogramm seiner Partei „Restore Britain“ machen. Immer wieder verweist der Abgeordnete auf die sogenannten Grooming Gangs, deren jahrzehntelange Sexualverbrechen das Vereinigte Königreich erschütterten. Im Mittelpunkt steht der Mißbrauchsskandal von Rotherham. Dort wurden zwischen 1997 und 2013 mindestens 1400 Kinder, überwiegend weiße Mädchen aus schwierigen Familienverhältnissen oder Pflegeeinrichtungen, von organisierten Tätergruppen vergewaltigt, verschleppt, mißhandelt und massiv eingeschüchtert.

Die meisten Täter waren Muslime mit pakistanischen Wurzeln. Der 2014 veröffentlichte „Jay Report“ belegte schweres Behördenversagen. Opfern und Angehörigen wurde vielfach nicht geglaubt. Stattdessen galten die Mädchen teilweise als freiwillige Prostituierte. Verantwortliche scheuten sich nach Darstellung des Berichts aus Furcht vor Rassismusvorwürfen, aktiv zu werden und einzugreifen.

Inzwischen liegen zahlreiche Verurteilungen vor. Nach Angaben der National Crime Agency wurden allein im Zusammenhang mit Rotherham 39 Täter verurteilt. Die Gerichte verhängten Freiheitsstrafen von insgesamt mehr als 470 Jahren.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Jetzt sorgt ein neuer, 219 Seiten starker Bericht für Diskussionen. Finanziert durch mehr als 200.000 Unterstützer, die über 700.000 Pfund spendeten, sammelte ein Team unter Leitung Lowes Aussagen von Opfern, Experten und Hinweisgebern. Lowe erklärte zur Veröffentlichung: „Die massenhafte Vergewaltigung schutzloser weißer Mädchen aus der Arbeiterklasse durch Banden, vorwiegend pakistanischer Muslime, ist das pure, ungezügelte Böse. Unser Bericht beschreibt detailliert, was geschehen ist, warum es geschehen ist und was wir tun müssen, um ein erneutes Auftreten zu verhindern.“

Die Autoren sprechen von mindestens 250.000 Opfern sexueller Ausbeutung im gesamten Vereinigten Königreich (entgegen der offiziellen Rotherham-Zahl von 1400 Fällen). Diese Zahl stützt sich allerdings nicht auf eine offizielle Erhebung. Sie geht auf eine Hochrechnung zurück, die 2019 im britischen Oberhaus diskutiert wurde. Auch die Behauptung, Täternetzwerke hätten in mindestens 149 Kommunalbezirken operiert, gilt offiziell nicht als gesichert.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Der Bericht erhebt zugleich schwere Vorwürfe gegen Polizei, Gesundheitsdienst, Schulen und Sozialbehörden. Hinweise seien ignoriert, Opfer im Stich gelassen und Täter nicht konsequent verfolgt worden. Als politische Konsequenzen verlangen die Verfasser tiefgreifende Justizreformen, härtere Strafen, die Abschiebung ausländischer Straftäter sowie eine vollständige Erfassung der Herkunft von Tätern.

Eine Stellungnahme der Regierung von Keir Starmer liegt bislang nicht vor. Auch die großen britischen Medien berichteten zunächst nur zurückhaltend. Dagegen verbreitete sich der Bericht in sozialen Netzwerken rasch. Lowe kündigte bereits an, die Vorwürfe im Parlament aufzugreifen und mögliche strafrechtliche Folgen prüfen zu lassen. (mü)

Bild: Pixabay/gemeinfrei

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Schreibe einen Kommentar

Die maximale Zeichenanzahl bei Kommentaren ist auf 2000 begrenzt.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert