Manchester. Auch im Ausland leben Patrioten gefährlich – besonders gefährlich in Großbritannien, das inzwischen kurz vor dem ethnischen Bürgerkrieg steht. Ein öffentlicher Auftritt des konservativen Influencers Thomas Moffitt, der unter dem Pseudonym „Young Bob“ bekannt ist, endete am Montag in Manchester mit einem brutalen Überfall. Auf im Internet verbreiteten Videos ist zu sehen, wie mehrere Angreifer, augenscheinlich überwiegend Migranten, den Aktivisten mit Holzlatten attackieren. Auch als Moffitt bereits am Boden liegt, schlagen und treten sie weiter auf ihn ein.
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Nach Darstellung des Briten hatte ihn die Gruppe unvermittelt von hinten angegriffen, nachdem er einen Stand für eine politische Debatte aufgebaut hatte. Solche Veranstaltungen organisiert Moffitt seit 2025 nach dem Vorbild des im vergangenen September erschossenen US-Amerikaners Charlie Kirk. Auf X schilderte er den Angriff: „Sie haben mich zu Boden gerissen und mich getreten und geschlagen. Ich bin zwischendurch ohnmächtig geworden und kann mich nicht mehr an alles erinnern, was passiert ist.“ Außerdem verschwand ein Teil seiner technischen Ausrüstung.
Der Influencer mußte medizinisch versorgt und zeitweise in einem Krankenhaus behandelt werden. Bilder zeigen Verletzungen und Blutergüsse im Gesicht; nach eigenen Angaben erlitt er zusätzlich mehrere Blessuren am Rücken.
Erst rund fünf Minuten nach der Tat traf die Polizei ein. Die Täter konnten entkommen. Nutzer von X erklärten später, mehrere Angreifer identifiziert zu haben, und veröffentlichten deren Namen. Moffitt erhob zudem den Vorwurf, Anhänger der linken Organisation „Stand Up to Racism“ hätten den Überfall beobachtet, gefilmt und mit Beifall begleitet. Auf den Aufnahmen ist mehrfach Gelächter zu hören.
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Ein Administrator seines X-Kontos kündigte anschließend bessere Sicherheitsvorkehrungen und Selbstverteidigungstraining an. Außerdem schrieb er: „Tatsächlich ist er [Moffitt] jedoch fast jeden Tag im ganzen Land unterwegs, um Wahlkampf zu betreiben und mit den Menschen zu sprechen.“ Linke Aktivisten reagierten teilweise mit Häme. Jack Tye Wilson von der linksextremen „Revolutionären Kommunistischen Partei“ veröffentlichte ein Foto des Verletzten und kommentierte es zynisch: „Ich, wenn ich herausfinde, daß meine Handlungen Konsequenzen haben.“ (mü)
Bild: Pixabay/gemeinfrei
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