Boca Chica/Texas. Wegen ihrer Zensurpraktiken ist der US-Milliardär Elon Musk schon seit längerem nicht gut auf deutsche Medien und Behörden zu sprechen. Jetzt kündigte Musk rechtliche Schritte gegen das ZDF an und wirft dem Sender vor, ihn in seiner Berichterstattung falsch dargestellt zu haben.
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Konkret geht es um eine ZDF-Reportage vom 12. Juni über die schweren Ausschreitungen im nordirischen Belfast. Die Unruhen waren nach der versuchten Enthauptung eines Schotten durch einen sudanesischen Asylbewerber ausgebrochen. Mehrere Tage lieferten sich überwiegend protestantische Demonstranten und die Polizei heftige Straßenschlachten.
In dem Fernsehbeitrag unterstellte das ZDF, Musk habe „zur Jagd auf Migranten aufgerufen“. Doch davon kann keine Rede sein. Das ZDF räumte später ein, die Formulierung sei „nicht gelungen“ gewesen. Der Sender erklärte: „Die gewählte Formulierung war aber unpräzise und dadurch mißverständlich“.
Musk reicht diese Klarstellung nicht. Auf X kündigte er juristische Konsequenzen an und schrieb: „Wegen seiner schamlosen Lügen werden jetzt rechtliche Schritte gegen das ZDF unternommen.“
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Tatsächlich hatte Musk auf X im Zusammenhang mit den Ereignissen in Belfast erklärt: „Nur durch wiederholte und laute Proteste wird es Veränderungen geben!“ Von Hetze keine Spur. (rk)
Bild: Pixabay/Gemeinfrei
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