Manchester. Großbritannien kommt nicht zur Ruhe: nach dem unfaßbar brutalen Messerangriff eines Sudanesen auf einen Schotten im nordirischen Belfast ereignete sich jetzt die nächste inländerfeindliche Messerattacke: nach einem bewaffneten Übergriff auf eine 17 Jahre alte Jugendliche in Brierfield bei Manchester hat die Polizei einen 30jährigen Pakistani festgenommen. Darüber berichtet die BBC. Das Opfer erlitt Stichverletzungen am Hals und wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Nach ambulanter Behandlung konnte die Jugendliche die Klinik wieder verlassen.
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In den sozialen Netzwerken verbreitet sich unterdessen ein Video der Tat. Die Aufnahmen zeigen, wie der mutmaßliche Angreifer der Jugendlichen nachläuft, sie mit dem linken Arm am Hals festhält und zweimal mit einem Messer zusticht. Dem Mädchen gelingt es anschließend, sich aus dem Griff des Mannes zu befreien und zu flüchten.
Wie die Zeitung „Sun“ berichtet, konnten Passanten den Tatverdächtigen noch in unmittelbarer Nähe des Tatortes überwältigen. Wenig später nahm die Polizei den 30jährigen vorläufig fest.
Nach Angaben der BBC reagierten die Behörden auf den Vorfall mit einer verstärkten Polizeipräsenz in der rund 8200 Einwohner zählenden Kleinstadt. Zusätzliche Streifen sollen für mehr Sicherheit sorgen, nachdem der Angriff in der Bevölkerung große Beunruhigung ausgelöst hatte. Nach dem blutigen Angriff von Belfast erst wenige Tage zuvor werden solche Maßnahmen aber nicht viel fruchten. In Großbritannien geht der Bevölkerungsaustausch jetzt vielmehr in seine blutige Phase über. (mü)
Image by Michal Renčo from Pixabay
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