Belfast. Für die bundesdeutschen Mainstream-Medien ist der Fall klar: in Belfast zieht „ausländerfeindlicher Mob“ durch die Straßen. Daß es eine grausige Vorgeschichte gibt, versuchen viele Kommentatoren verschämt kleinzureden. Aber die Wahrheit über die brutale Messerattacke eines 30jährigen Sudanesen auf den Schotten Stephen Ogilvie am Montag bricht sich Bahn: in den sozialen Medien verbreiteten sich Aufnahmen, die einen Angreifer zeigen, der über seinem schwer verletzten Opfer steht und ihm ein Messer an den Hals setzt. Augenzeugen schilderten die Szene mit den Worten: „Er versucht, ihm den Kopf abzuschneiden.“
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Die Tat ereignete sich nur wenige Tage, nachdem der Fall des jungen Briten Henry Nowak neuerlich für Empörung gesorgt hatte. Nach einem Messerangriff hatte dessen Mörder, ein Inder, seinem Opfer „Rassismus“ vorgeworfen. Polizeiaufnahmen zeigen, wie Beamte den sterbenden 18jährigen in Handschellen legten und ihm seine Rechte verlasen, anstatt dem tödlich Verletzten Erste Hilfe zu leisten. Der Fall, der sich im Dezember ereignete, sorgt seit Monaten für Empörung.
Nach Angaben des stellvertretenden Polizeichefs von Belfast, Ryan Henderson, erlitt Ogilvie schwerste Schnittverletzungen im Gesicht und am Rücken sowie erhebliche Verletzungen an den Augen – der Täter versuchte ihm laut Zeugenberichten die Augen auszustechen.
Auf die Gewalttat folgten schwere Ausschreitungen in Belfast. Demonstranten errichteten Barrikaden, setzten Fahrzeuge und Gebäude in Brand und lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei. Vermummte Gruppen zogen durch Straßen und Wohnviertel. Nach Medienberichten kündigten einzelne Beteiligte an, „die Ausländer hinauswerfen“ zu wollen – eine Reaktion auf die unfaßbare Bluttat.
Entlarvend ist die Vorgeschichte des Verdächtigen. Nach offiziellen Angaben gelangte der Sudanese zunächst nach Paris, reiste anschließend per Flugzeug nach Dublin und erreichte schließlich im Februar 2023 Belfast. Dort stellte er einen Asylantrag. Das britische Innenministerium bestätigte inzwischen, daß ihm Flüchtlingsstatus gewährt wurde und seine Aufenthaltserlaubnis bis 2028 gilt.
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Die Tat reiht sich lückenlos in eine Serie besonders grausamer Gewaltdelikte ein, die Europa seit Jahren nicht mehr zur Ruhe kommen lassen. Der französische Lehrer Samuel Paty wurde 2020 von dem Tschetschenen Abdoullakh Anzorov auf offener Straße enthauptet. Bereits 2013 hatten Islamisten in London Passanten angegriffen und versucht, ihre Opfer zu köpfen. Unvergessen ist auch das Massaker, das Islamisten im November 2015 im Pariser Musiksaal „Bataclan“ angerichtet hatten – 130 Tote. Auch andere Fälle in Europa und darüber hinaus lassen die Debatte über Migration, Integration und den voranschreitenden Verfall der inneren Sicherheit nicht mehr verstummen.
Nordirlands stellvertretende Erste Ministerin Emma Little-Pengelly räumte ein: „Uns ist seit geraumer Zeit bekannt, daß Menschen über die irische Grenze nach Nordirland kommen, um hier Asyl zu beantragen. Über diese Personen wissen wir häufig weder ihren Hintergrund noch die Wege, auf denen sie eingereist sind. Ebenso wissen wir oft nicht, ob sie in anderen Rechtsordnungen vorbestraft sind oder eine entsprechende Vorgeschichte haben.“
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Schon das ist in den Augen vieler Iren ein weiteres Eingeständnis der Unfähigkeit – doch diesmal scheinen sie nicht mehr bereit, sich mit den üblichen Politikerphrasen abspeisen zu lassen. Vor allem der britische Premierminister Keir Starmer ließ es auch diesmal nicht daran fehlen. Er erklärte im Angesicht der Unruhen, es gebe „keine Rechtfertigung für die Gewalt und Unordnung, die wir gesehen haben“. Vertreter der Opposition wurden deutlicher. Nigel Farage sprach von einer „entsetzlichen“ Tat. Rupert Lowe erklärte auf X: „Mit Zustimmung des britischen Volkes wird dieser Barbar hingerichtet.“ Erst vor wenigen Wochen waren Zehntausende durch London gezogen, um gegen die Politik der britischen Regierung zu protestieren. In Großbritannien geht der Bevölkerungsaustausch derzeit in die heiße, blutige Phase über.
Aber nicht nur in Großbritannien stehen die politischen Eliten zunehmend mit dem Rücken zur Wand. Sie werden immer häufiger mit den Folgen ihrer jahrzehntelangen Zuwanderungspolitik konfrontiert. Die Völker Europas scheinen nicht länger bereit, den täglichen Blutzoll zu akzeptieren. (mü)
Bild: Pixabay/Gemeinfrei
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