Moskau/Berlin. Die jüngsten ukrainischen Drohnenangriffe tief im russischen Hinterland setzen den Kreml zunehmend unter Druck. Einschläge im Raum Moskau und gegen sensible Infrastruktur fern der Front zeigen, daß der Krieg längst nicht mehr nur auf ukrainischem Boden geführt wird. Die Sorge über russische Gegenschläge ist berechtigt, auch was mögliche Ziele in Deutschland angeht. Mit Blick auf die jüngst von Kanzler Merz bekanntgegebene Drohnen-Allianz mit Kiew legte der Kreml eine Liste von Industriestandorten vor, die damit als potentielle Ziele für russische Vergeltungsschläge in Betracht kämen – mehrere davon liegen in Deutschland, unter anderem in und bei München.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Sorgen bereitet diese Entwicklung aber offenbar nur den linken und rechten Rändern des Parteienspektrums – die etablierten Parteien sind entweder blind oder befördern sie noch tatkräftig.
AfD-Chef Tino Chrupalla warnte jüngst auf einer Pressekonferenz vor einer weiteren Unterstützung Kiews. „Der Traum von einem ukrainischen Endsieg ist verderblich – für die Ukraine ebenso wie für uns“, erklärte er. Deutschland dürfe diesen Stellvertreterkrieg nicht länger mit Steuergeld „füttern“. Stattdessen brauche Europa eine neue Friedensordnung, „die sich nicht an den Interessen eines ominösen Westens ausrichtet“.
Auch AfD-Fraktionschefin Alice Weidel äußerte sich ähnlich. „Wir halten die Kriegführung der Ukraine für absolut fatal und für ein immenses Sicherheitsrisiko für die Bundesrepublik Deutschland“, sagte sie.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Am entgegengesetzten Ende der politischen Skala schlägt Sahra Wagenknecht seit Monaten denselben Ton an. Die Gründerin des BSW warnt regelmäßig davor, Deutschland könne „endgültig zur Kriegspartei“ werden.
Daß solche Äußerungen nicht parteitaktisch, sondern sachlich motiviert sind, wird durch die ähnlichlautende Einschätzung eines prominenten Experten nahegelegt. Der frühere Bundeswehr-General und Merkel-Berater Erich Vad sagte dieser Tage in der ZDF-Sendung von Markus Lanz: „Es kommt der Tag, wo sie Vergeltungsschläge auf Europa, auf Deutschland durchführen.“ Rußland könne zunächst konventionell reagieren, und „wenn es sein muß, gehen sie eine Etage höher“. Vad verwies dabei auf Rußlands nukleare Schlagkraft und warnte vor „russischen Raketeneinschlägen in unserem Land“. (rk)
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin