Mainz. Drogenhandel, Immobiliengeschäfte, Luxusvillen und Millionenbeträge: Kriminelle Clans breiten sich längst nicht mehr nur in Berlin oder in Nordrhein-Westfalen aus. Eine aktuelle 3Sat-Dokumentation („Kriminelle Clans in Deutschland“), die dieser Tage ausgestrahlt wird, zeichnet vielmehr das Bild eines Milieus, das sich längst auch in der Provinz festgesetzt hat – von niedersächsischen Kleinstädten bis zu abgeschirmten Anwesen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Die zentrale Frage des Films lautet: „Ist der Staat machtlos?“
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Regisseur Arnd Piechottka schildert mit seinem Team, wie Clanfamilien ihre Drogengeschäfte organisieren, Vermögen verschieben und Einfluß sichern. Im Mittelpunkt stehen Recherchen über ein Geflecht aus Loyalitäten, Einschüchterung und Korruption. Nach Aussagen von Informanten reichen die Verbindungen bis in die Polizei- und Sicherheitsbehörden hinein.
Die Aussagen eines erfahrenen LKA-Ermittlers bleiben besonders in Erinnerung: „Es herrscht auch bei der Polizei auf manchen Dienststellen Verzweiflung“, berichtet der Beamte. Große Abhörverfahren hätten wiederholt ergeben, daß Polizeibeamte selbst in kriminelle Netzwerke verwickelt gewesen seien. „Immer wenn wir große Telefonüberwachungsverfahren hatten, sind immer wieder Polizisten in diese Verfahren hineingefallen. Das ist Wahnsinn, man glaubt es kaum.“
Die Dokumentation verweist zudem auf aktuelle Ermittlungen gegen mehrere Beamte. Sie sollen gegen Bargeld und Luxusgüter interne Informationen weitergegeben und Drogengeschäfte gedeckt haben. Das Mißtrauen unter Kollegen wachse dadurch massiv. „Solche Dinge treffen einen ins Mark“, sagt ein Polizist. „Man geht am nächsten Tag ganz anders in den Dienst, weil man große Angst hat, daß sich der Kollege gegenüber oder die Kollegin im Nachbarbüro ebenfalls hat kaufen lassen.“
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Auch Insider aus Clanfamilien kommen zu Wort. Einer von ihnen beschreibt Kontakte in die Zollbehörden hinein: „Wer den Zoll in der Hand hat, kann fast machen, was er will. Das ist das Tor für viele Geschäfte.“
Die Dokumentation zeigt nicht nur Korruption im Staatsapparat, sondern auch Verbindungen in die Wirtschaft. Laut Karin Holloch von der Anti-Korruptions-NGO „Transparency International“ nutzen Clans eine Mischung aus Methoden, die in dieser Form bislang kaum untersucht worden sei. Am Ende bleibt der Eindruck eines Staates, der im Kampf gegen die organisierte Kriminalität längst nicht mehr überall die Oberhand hat. (rk)
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Dieser auf beiden Augen blinde Staat hat schon längst die Souveränität und die Macht im eigenen Land verloren.Völlig abgehobene Politiker haben jahrzehntelang diesem Treiben in der Organisierten Kriminalität nur zugesehen,sich geduckt und die Gangster gewähren lassen.Die Bevölkerung wurde nicht geschützt und im Gegenzug haben Beamte,Staatsanwälte,Richter, Chefs in der Wirtschaft,in den NGOs und in der Asylmafia mit dem internationalen Gangstertum in vielen Fällen zusammengearbeitet. Natürlich wird das ofiziell bestritten, jedoch zeigt die Realität ein anderes Bild in Deutschland.
Polizisten,gekaufte Richter und Staatsanwälte,ganze Zollbehörden stehen anscheinend auf der „Gehaltsliste“ des Organisierten Verbrechens.Und dann wundert es diesen unfähigen Staat, dass sich immer mehr Menschen von diesen Zuständen distanzieren und einen Politikwechsel mit allen Restrikionen einfordern.
Eigentlich wäre das die Aufgabe des deutschen Verfassungsschutzes, aber anstatt zusammen mit den Polizeibehörden zusammen zu arbeiten, überwacht man lieber unbescholtene Bürgwerinnen und Bürger in diesem Staat.Das ist einfacher.
Es gibt da nur eine Möglichkeit, rigorose Bekämpfung der ausufernden Kriminalität und die sofortige Entfernung solcher Beamten aus dem Staatsdienst,Streichung der gesamten Pension und knallharte, unabhängige Verfahren durch unabhängige,anständige Richter und Staatsanwälte.
Alles andere ist wie in einer Bananenrepublik.
Verliert der Staat die Kontrolle? Da fragt ihr noch ? Der Staat hat nicht nur die Kontrolle verloren, sondern auch den Verstand und bürgert weitere Hundertausende illegale und kriminelle Asylanten ein!