Empörung in Großbritannien: Freisprüche nach Gruppenvergewaltigungen

1. Juni 2026
Empörung in Großbritannien: Freisprüche nach Gruppenvergewaltigungen
International
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Foto: Symbolbild

London. In Großbritannien gehen die Menschen immer häufiger gegen die himmelschreienden Kollateralschäden der Massenzuwanderung auf die Straße – erst kürzlich organisierte der patriotische Aktivist Tommy Robinson in London eine Großdemonstration, an der bis zu 100.000 Menschen teilnahmen. Über die wachsende Empörung darf man sich nicht wundern. Nicht nur explodiert auch auf der britischen Insel die importierte Kriminalität – hinzu kommt, daß Behörden wie Gerichte und Polizei oft eine unerträgliche Arroganz gegenüber der einheimischen Bevölkerung an den Tag legen. Und an Gerichten gibt es ebenso wie hierzulande geradezu einen „Bonus“ für ausländische Straftäter.

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Dieser Tage kocht die Volksseele erneut hoch. Drei „Jugendliche“ vergewaltigten zwei Schulmädchen, filmten sich lachend dabei – und durften nach Hause gehen. Das Gericht verzichtete auf eine Haftstrafe. Der Richter lobte vielmehr das „sehr gute Benehmen“ der Täter während des Prozesses. Das Land ist entsetzt.

Der erste Fall: im November 2024 lockte ein 14jähriger ein 15jähriges Mädchen per Snapchat zu einem vermeintlichen ersten Date nach Fordingbridge. Zwei Komplizen tauchten auf. In einer Unterführung am Fluß Avon vergewaltigten sie das Mädchen dreimal. Einer filmte. Alle lachten. Das Opfer später im Polizeivideo: „Sie hätten mich in den Fluß werfen können. Ich war so verängstigt, so angeekelt.“

Sieben Wochen später der nächste Fall: die drei zwingen ein 14jähriges Mädchen, ihren AirTag wegzuwerfen. Einer droht mit einem Messer, schneidet Löcher in ihre Kleidung. Dann vergewaltigen sie das Mädchen – wieder mit Kamera. „Manchmal kann ich immer noch ihre Hände an mir spüren“, so das Opfer. „Die Person, die ich vorher war, ist völlig verschwunden.“

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Richter Nicholas Rowland am Southampton Crown Court zeigte unverständliche Milde: „Keiner von euch muß heute ins Gefängnis.“ Die Jugendlichen seien „sehr jung“, hätten zudem einen niedrigen IQ und ADHS. Gruppenzwang habe ebenfalls eine Rolle gespielt. Das Filmen der Taten nannte der Richter zwar „erschwerend“ – verhängte aber dennoch keine Haft, um die Täter „nicht unnötig zu kriminalisieren“. Die Messerdrohung? „Ich bin sicher, daß das nicht passiert ist“, wiegelte Rowland ab. Forensische Beweise belegen das Gegenteil.

Alle drei Täter gehören der sogenannten Traveller-Community an – also auch hierzulande bekannten „mobilen Minderheiten“. Keiner stammt aus Fordingbridge. Die Videos der Vergewaltigungen kursierten in sozialen Medien.

Die Tory-Abgeordnete Alicia Kearns kann das alles nicht akzeptieren. Sie stellte offiziell Antrag auf Prüfung des Urteils wegen übermäßiger Milde. Auch die Labour-Politikerin Jess Phillips spricht von einer „unverhältnismäßigen Milde“. Die Polizeikommissarin Donna Jones pflichtet ebenfalls bei: „Die Urteile sind viel zu milde.“ Die kommenden Wochen entscheiden nun, ob die drei jugendlichen Missetäter doch noch hinter Gitter müssen. (mü)

Bild: Pixabay/gemeinfrei

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