Solna. In Europa breiten sich bakterielle Geschlechtskrankheiten schneller aus als in früheren Jahren. Nach Angaben der EU-Gesundheitsbehörde ECDC wurden 2024 so viele Fälle von Gonorrhöe und Syphilis registriert wie seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr. Die Behörde mit Sitz im schwedischen Solna meldete einen drastischen Anstieg der Infektionen.
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Besonders deutlich ist die Entwicklung bei Gonorrhöe. Im vergangenen Jahr wurden europaweit 106.331 Fälle von Tripper erfaßt. Das entspricht im Vergleich zu 2015 einem Plus von 303 Prozent. Auch Syphilis breitet sich weiter aus. Die Zahl der gemeldeten Erkrankungen stieg im selben Zeitraum auf 45.577 und hat sich damit mehr als verdoppelt.
Warum die ECDC ausgerechnet 2015 als Referenzjahr aufführt, ist nicht bekannt. Diese Jahreszahl ist aber brisant, weil sie den Höhepunkt der von Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel zu verantwortenden „Flüchtlings“-Krise bezeichnet. Auch bei anderen statistisch meßbaren Entwicklungen markiert das Jahr 2015 eine Wende, zum Beispiel bei der Kriminalitätsentwicklung. Das Münchner Gesundheitsreferat dokumentierte schon vor Jahren den statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen massiv steigenden Tuberkulose-Erkrankungen und der anhaltenden Zuwanderung.
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Laut ECDC geraten vor allem Frauen im gebärfähigen Alter stärker in den Fokus der Mediziner. Das überrascht nicht, denn auch die Vergewaltigungszahlen sind seit 2015 in vielen europäischen Ländern explodiert.
Inzwischen zeigen sich die Folgen bereits bei Neugeborenen: in 14 Ländern, die entsprechende Daten übermittelt haben, stieg die Zahl der von der Mutter auf das Kind übertragenen Syphilisfälle binnen eines Jahres von 78 auf 140. Ein Zusammenhang mit der nach wie vor ungebremsten Massenzuwanderung nach Europa ist plausibel. (mü)
Bildquelle: Pixabay/gemeinfrei
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