Berlin. Spätestens seit 2022, dem Jahr des russischen Einmarsches in die Ukraine, hat die Bundesregierung nicht nur die (Wieder-)Aufrüstung der Bundeswehr, sondern auch ihre Anti-Rußland-Propaganda drastisch hochgefahren. Vorgebliche „Experten“ einschließlich ranghoher Uniformträger warnen fast im Wochentakt davor, wann und wie Rußland den Westen angreifen wird.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Aber: die Propaganda verfängt nicht, im Gegenteil, immer mehr Bundesbürger mißtrauen ihr. Laut einer aktuellen INSA-Umfrage befürchten nur noch 38 Prozent der Deutschen einen russischen Angriff auf Deutschland, während jeder Zweite einen solchen für unwahrscheinlich hält. Noch peinlicher ist, was die Deutschen über die Bundeswehr denken – und das trotz „Zeitenwende“ und Milliardenaufträgen für die Rüstung: nur 17 Prozent trauen der Bundeswehr zu, Deutschland im Ernstfall wirksam verteidigen zu können.
Diese Zahlen zeigen: trotz der Dauermobilisierung durch Politik und Medien ist ein erheblicher Teil der Bevölkerung gegen Kriegs- und Rußlandhetze inzwischen offenbar immun. Viele Bürger unterscheiden zwischen dem Krieg in der Ukraine und einem direkten oder drohenden militärischen Konflikt mit Deutschland. Das deutet auf eine wachsende Schere zwischen der offiziellen Bedrohungsrhetorik und der öffentlichen Wahrnehmung hin.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Hinzu kommt ein weiterer Befund: die Angst vor sogenannten hybriden Bedrohungen liegt deutlich höher als die Sorge vor einem klassischen Angriffskrieg. Cyberattacken, Sabotage oder Desinformation erscheinen vielen greifbarer und plausibler als russische Panzerverbände an der NATO-Grenze.
Die INSA-Umfrage offenbart damit ein Land, das weder großes Vertrauen in seine Streitkräfte besitzt noch die verbreitete Kriegsangst seiner politischen Eliten teilt – und das nach jahrelanger Propagandahetze seiner Medien und der dahintersteckenden NATO-Kommunikationsstäbe. (rk)
Bild: Pixabay/gemeinfrei
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin