Trotz Trump: Amerikas Hochschulen driften nach links

22. Mai 2026
Trotz Trump: Amerikas Hochschulen driften nach links
International
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Foto: Symbolbild

Washington/New York. Spätestens seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump reitet Amerika zwar auf einer konservativen Welle. Aber auch in den USA ist es wie in vielen anderen westlichen Ländern: Intellektuelle und Medienmacher sind weit überwiegend Linke.

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Seit über drei Jahrzehnten bezeichnen sich laut Gallup mehr Amerikaner als konservativ denn als liberal. 36 Prozent ordnen sich selbst dem konservativen Lager zu, nur 26 Prozent dem liberalen. An den Hochschulen zeigt sich jedoch ein nahezu spiegelverkehrtes Bild.

Ein Forschungspapier des Politikwissenschaftlers Nathan Honeycutt von der University of Arkansas und der Rutgers University kommt zu einem drastischen Befund: 74 Prozent der auf Lebenszeit verpflichteten amerikanischen Professoren sehen sich selbst als liberal, lediglich 11 Prozent als konservativ. Besonders weit links verorten sich 11,4 Prozent der Hochschullehrer. Sie bezeichnen sich als „Far Left” oder „Very Liberal” – damit übertreffen sie zahlenmäßig sämtliche konservativen Professoren zusammengenommen.

Die ideologische Kluft wächst seit Jahrzehnten. Daten der Carnegie Foundation und des Higher Education Research Institute zeigen, daß das Verhältnis liberaler zu konservativen Professoren in den achtziger Jahren noch bei etwa 4:3 lag. In den 2010er Jahren stieg es auf 5:1. Für 2021 und 2022 errechnete Honeycutt bereits fast 7:1.

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Vor allem die Geistes- und Sozialwissenschaften gelten – wenig überraschend – als linke Hochburgen. In den Geisteswissenschaften ordnen sich 87 Prozent der Professoren dem liberalen Lager zu, nur 8 Prozent dem konservativen. Selbst im Ingenieurwesen und in der Wirtschaft dominieren inzwischen Linke deutlich.

Auch radikale und extremistische Positionen nehmen zu. In einer Teilerhebung mit 1.485 Professoren bekannten sich 40 Prozent zu mindestens einem der Begriffe „radikal”, „Aktivist”, „Marxist” oder „Sozialist”. Immerhin vier Prozent wählten gleich alle vier Kategorien gleichzeitig. Besonders stark vertreten sind solche Positionen in den Geistes-, Bildungs- und Sozialwissenschaften.

Honeycutt warnt vor der zunehmenden ideologischen Gleichförmigkeit an den Hochschulen. Fehlende konservative Gegenstimmen förderten Gruppendenken und schwächten die wissenschaftliche Debatte. Universitäten drohten sich damit immer weiter von der Gesellschaft zu entfernen, der sie eigentlich dienen sollten. (mü)

Bild: Pixabay/gemeinfrei

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