Hamburger Asyl-Tower wird zum Millionengrab: Pro Monat fast 2000 Euro pro Asylant

20. Mai 2026
Hamburger Asyl-Tower wird zum Millionengrab: Pro Monat fast 2000 Euro pro Asylant
Kultur & Gesellschaft
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Foto: Symbolbild

Hamburg. Die Unterbringung von Migranten im Hamburger Mundsburg Tower wird zusehends zur Geldvernichtungsmaschine. Wie aus der Senatsantwort auf eine AfD-Anfrage hervorgeht, kletterten die monatlichen Ausgaben pro Asylant binnen zwei Jahren von 1600 Euro (2023) auf 1979 Euro (2025).

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Das Hochhaus im Stadtteil Barmbek-Süd dient seit April 2022 als Asylunterkunft. Die städtische „f & w fördern und wohnen“ kaufte das Gebäude Anfang 2023. Ursprünglich als Zwischenlösung wegen des Ukrainekriegs gedacht, strebt die Stadt nun eine dauerhafte Nutzung an.

Die Gesamtkosten des Standorts schossen in die Höhe: von rund 6,45 Millionen Euro (2023) auf mehr als 7,4 Millionen Euro (2025). Gleichzeitig sank die Zahl der untergebrachten Personen leicht. Das Defizit explodierte von etwa 437.000 Euro (2023) auf über 1,2 Millionen Euro (2024); auch 2025 gab es ein Minus von mehr als einer Million Euro.

Drei Jahre nach dem Erwerb fehlt weiterhin ein vollständiges Sanierungs- und Nutzungskonzept. Die Stadt verweist auf die technische Komplexität des Baus aus den 1970ern, Denkmalschutzauflagen und laufende Nutzungen. Gesamtkosten oder Fertigstellungstermine könne man nicht nennen. Bisher sei lediglich der Anschluß an das Fernwärmenetz im Juli 2024 abgeschlossen worden – für rund 350.000 Euro. Eine detaillierte Aufstellung weiterer Kosten verweigert der Senat teilweise mit Verweis auf Geschäftsgeheimnisse.

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Der Hamburger Rechnungshof hat bereits die Finanzierung von Notunterkünften beanstandet, weil die Kosten über die Sozialbehörde statt die eigentlich zuständige Innenbehörde abgewickelt wurden – ein Verstoß gegen das Haushaltsrecht. Der Kaufpreis des Gebäudes bleibt unter Verschluß.

Der AfD-Haushaltsexperte Thomas Reich hat für das Gebaren der Hansestadt keinerlei Verständnis: „Während Hamburger Familien mit explodierenden Mieten kämpfen, pumpt der Senat noch mehr Millionen in einen maroden Turm für Asylbewerber. Das ist ein Skandal sondergleichen.“ Der rot-grüne Senat lasse die Kosten „völlig aus dem Ruder laufen“. Das sei nicht Wirtschaftlichkeit, sondern „Wahnsinn“. (rk)

Bildquelle: Flickr/Metropolico.org/CC-BY-SA-2.0

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