Berlin. Seit Januar 2026 verschickt die Bundeswehr Briefe an alle, die volljährig werden. Dabei geht es im wesentlichen um einen Fragebogen, in dem der Empfänger über seinen Gesundheitszustand und seine eventuelle Bereitschaft Auskunft geben soll, seinen Wehrdienst bei der Bundeswehr abzuleisten. Ausfüllen müssen den Fragebogen nur Männer, für Frauen ist er freiwillig.
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Jetzt sickerten die ersten Zahlen an die Öffentlichkeit durch, was die Resonanz auf die Bundeswehr-Post angeht. Und siehe da: mehr als jeder Vierte aus dem angeschriebenen Jahrgang 2008 reagierte nicht auf die Aufforderung, den Fragebogen auszufüllen. Jetzt drohen Bußgelder.
Die Bundesregierung spricht bereits vom „Neuen Wehrdienst“, auch wenn die 2011 ausgesetzte Wehrpflicht noch nicht wieder reaktiviert ist. Sie will Deutschland zur stärksten Militärmacht Europas machen. Doch die flaue Resonanz auf ihren Fragebogen zeigt: ein Viertel der jungen Generation ist nicht bereit, mitzumachen. Die Reaktion auf die Fragebogenaktion offenbart für die Bundeswehr ein massives Akzeptanzproblem. Die offizielle Bundeswehr-Webseite hält fest: auch wer Kriegsdienstverweigerer werden will, muß zunächst den Fragebogen ausfüllen. Viele junge Deutsche planen Ausbildung, Studium oder direkt den Berufseinstieg – nicht aber, sich in der deutschen Armee zu verpflichten. (he)
Bild: Pixabay/gemeinfrei
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